Moderation: Sylke und Angela
Anwesend 27 Teilnehmer*innen davon 3 nicht stimmberechtigt
James stellt sich vor
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Wir begrüßen Ulrich Meyer und singen das Willkommenslied
1. Rückstände Mitgliederbeiträge Bericht von Evelyn
Überprüft wurden die Mitgliederbeiträge von 2016 und 2017
Bei 40 Mitgliedern musste nachgefordert werden – bei den meisten für die Monate 1-3 2016.
Während dieser Zeit sind keine Abbuchungen erfolgt, wegen einer Kontoumstellung. Das heißt bei den meisten Mitgliedern mussten 66€ bzw. 99€ nachgefordert werden.
Bei einem Mitglied sind 2 Jahre lang keine Abbuchungen erfolgt. Der Beitrag von 792€ ist ausgeglichen worden.
Bei 6 Mitgliedern wurden zwischen 11 und 15 Monate die Beiträge nicht abgebucht, d.h. sie müssen jetzt Summen zwischen 363 und 495€ nachzahlen (ist teilweise schon ausgeglichen worden)
3 Mitglieder haben zuviel gezahlt – einmal sogar ein ganzer Jahresbeitrag, diese müssen entweder zurückgezahlt werden oder verrechnet werden. Für die Überprüfung ist es einfacher wenn eine Rückzahlung erfolgt.
Insgesamt gab es eine Nachforderungssumme von 5517€ (wurde in der Jahreshauptversammlung im November schon erwähnt)
Aufgrund der jetzigen Nachforderungen wurden 3005 € bezahlt, d.h. eine Summe von 2512€ ist noch offen.
Evelyn ist bereit weiterhin diese Aufgabe zu übernehmen. Um weitere Verwirrungen zu vermeiden schlägt sie vor, dass sie ausschließlich in Zusammenarbeit mit dem Vorstand und Caitanya vom Finanzkreis die Kontenprüfung durchführt. Ansonsten würde sie diese Arbeit abgeben wollen.
2. Beschlussantrag von Jan
Für 3 Monate April, Mai, Juni oder andere Monate beginnt die MV am Mittwoch um 15.30 Uhr danach um 18.00 Uhr Gemeinschaftsabendessen.
Nach einigen Beiträgen und Vorschlägen z.B. die Nachmittags- MV soll draußen stattfinden oder auch z. B. im Wechsel mal abends mal nachmittags wird über Folgendes abgestimmt:
Für 3 Monate April, Mai, Juni wird die MV im Wechsel nachmittags und abends stattfinden. Nach einer Nachmittags-MV gibt es ein Gemeinschaftsabendessen.
Abstimmung: 19 stimmen dafür 5 Enthaltungen
Die nächste MV im April findet Mittwochnachmittag um 15.30 Uhr statt; Ort wird noch bekannt gegeben; danach ein gemeinsames Abendessen. Jan kümmert sich um die Organisation.
Mai MV findet wieder abends um 20.00 Uhr statt
Juni MV wieder nachmittags.
3. „Update“ über die Tätigkeiten in der WiL – Gruppe
Die WiL –Gruppe berichtet über aktuelle Anfragen von potentiellen „Neuen“, sowie über die Vorschläge der neu zu vermieteten Häuser.
Einige Lebensgärtner sind auf der Suche nach bezahlbarem Wohnraum.
Die WiL Gruppe hat einen schriftlichen Entwurf erarbeitet, der an Gäste verteilt werden soll, die sich länger als eine Woche im Lebensgarten aufhalten. Dieses Empfangsschreiben möchte die „Neuen“ aufmerksam machen und auf gewisse Regeln hinweisen. Die Ansprechpartner sind Petra und Evelyn.
4. Christoph berichtet über das Informationsgespräch mit Herrn Buuk Geschäftsführer der Oxxynova
Christoph, Friedo, Joos und Petra haben an diesem Gespräch teilgenommen.
Die Oxxynova gehört nicht mehr zu dem Konzern Degussa– die Oxxynova ist als GmbH ein ortsansässiges, mittelständisches Unternehmen im Flecken Steyerberg.
Die Produktion von DMT ist um 1/3 zurückgegangen; sie wollen sich aber weiterhin auf dem rückläufigen Markt behaupten und unternehmen Versuche ihren Marktanteil zu halten. Sie haben deutschlandweit eine Alleinstellung.
Bisher wurde das Produkt DMT an z. B. Textilfabriken verkauft. Es gibt best. Artikel, bei denen das Produkt verwendet wird z. B. Schnuller und Autoschonbezüge (Autoinnenausstattung).
Die Abfälle, die bei der Produktion anfallen werden verbrannt. Da durch die rückläufige Produktion nicht mehr so viel Abfälle anfallen, sehen sie die Notwendigkeit, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten neu zu orientieren und wollen Abfälle von außen (BASF) mit verbrennen. Dabei soll nicht mehr als die bisherige Kapazität ausgeschöpft werden, die ansonsten unausgelastet wäre. „ Es ändert sich im Wesentlichen nichts“ so war ihre Aussage.
Der Schornstein wird von der Gewerbeaufsicht überwacht. Am Schornstein angebrachte Sensoren überprüfen und messen, laut Aussage der Oxxynova, die Höhe der Ausstoßung, die Belastung und auch die Art der verwendeten Chemikalien. Die Ergebnisse werden an das Gewerbeaufsichtsamt übermittelt. Es geht darum eine Teilkapazität mit der Verbrennung anderer als die bisher verwendeten Chemikalien zu ersetzen. Es gibt zwei chemische Stoffgruppen, die verbrannt werden dürfen – diese müssen aber zur DMT-Produktion passen.
Zwei voneinander unabhängige Gutachter kommen zu dem Schluss, dass die Belastung im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen liegt und unbedenklich ist. Das kritische Gutachten stimmt im Wesentlichen mit dem anderen Gutachten überein. Beide weichen also nicht stark voneinander ab.
Der Eindruck unserer Gruppe war, dass die Oxxynova sich um Transparenz bemüht.
Petra stellte während des Gespräches die etwas provozierende Frage, ob die Fabrik explodieren könne? Diese Frage wurde bejaht.
Beiträge und Fragen
Til: Welche Stoffe sind zusätzlich erlaubt worden und dürfen verbrannt werden und wie reagieren die verbrannten Stoffe, wenn sie in die Atmosphäre fliegen?
Madhukar: ist erstaunt über die Reaktionen. Wo kommt zukünftig die Fernwärme her, die wir hier wollen?
Er sagt, dass er Transparenz nicht erkennen kann, denn wir wären nicht informiert gewesen, wenn uns nicht eine Umweltorganisation eine Info-Mail geschickt hätte.
Wir würden unsere Fernwärme nicht mehr aus der Produktion von DMT beziehen sondern von neuer Sondermüllverbrennung.
Andreas merkt an, dass je höher ein Schornstein ist, desto schädlicher die Stoffe sind, die da rauskommen.
Christoph: die Oxxynova braucht eine Genehmigung für Sondermüllverbrennung.
Til: findet wichtig, dass wir unserer Fürsorgepflicht nachkommen und deshalb erst einmal auch genauer nachfragen sollen: Welche bedenklichen Stoffe werden bei 1000 Grad verbrannt und wie gefährlich sind die Hinterlassenschaften?
Bezgl. der Fernwärme antwortet er auf Madhukar, dass wir nur 2-3% für die Fernwärme benutzen würden.
Friedo weist darauf hin, dass wir Fragen sammeln sollen, und ein Gespräch mit dem Landesbüro Naturschutz anstreben. Außerdem sollten wir Herrn Weber (Bürgermeister) ansprechen. Wer Fragen hat kann diese in schriftlicher Form an Friedo geben.
Sylke möchte einen Termin für Erklärungen und weitere Erläuterungen.