Mv Protokoll
17.02.2021
1.Begrüßung von Neuen
Franziska, Teil der WiL-Gruppe begrüßte
Anne Sophie Witschke mit Tochter Juna
und
Maike Müller mit Tochter Karla
2.Dorfplenum Mandat
Für das Dorfplenumteam ist Jan anwesend und bittet um Abstimmung des Mandates.
Es folgt eine Diskussion und Fragen und ein in Frage stellen, ob es ein Mandat sein soll oder ein Stimmungsbild genügt.
Jan stellt da welcher Aufwand und welchen Einsatz das Team leistet.
Die Diskussion wird beendet indem Jan den Punkt für heute zurückzieht und das Erlebte zurück mit ins Team nimmt. Und dann ein anderes Mal zurück auf die MV bringt.
Infos aus der Diskussion
- Wie wird informiert das Dorfplenum ist? an der Leditür, in den Häusern wo tendenziell Nichtmitglieder sind, und an Emailverteilerliste, der Erfahrung nach werden so ziemlich alle erreicht
- Jan: Es war die ausdrückliche Grundidee des Dorfplenums das es offen für alle ist!
Offene Fragen und Diskussionspunkte (ein kleiner Einblick)
- „Ich verstehe nicht warum es ein Mandat braucht“
Jan:Wir nutzen Vereinsstrukturen, Vereinsräume, die der Verein auch bezahlt, und die Frage ist ob das so weiter geht. Und die Frage nach Zustimmung zum Dorfplenum. - Ein Mensch spricht sich klar gegen ein Mandat aus, will nur Stimmungsbild.
- offene Frage „Was ist eigentlich ein Mandat?“
bleibt teils unbeantwortet
ein Punkt der auffiel war, das bei einem Mandat 1h /Monat als Gemeinschaftsstunde angerechnet werden kann - eine Stimme: Plädoyer für Mandat wie im Antrag, und sieht welche Arbeit da drin steckt und das es schade wäre, wenn es scheitert an der Frage ob Mandat oder nicht.
- Die Frage wird gestellt, ob „emotionaler Support“ durch ein Stimmungsbild nicht ausreichen würde.
Jan: gerade stimmig Mandat, ist aus Verein heraus entstanden… zieht den Tagesordnungspunkt für heute zurück. fehlt Wertschätzung für das was sie tun, zurück ins Team, und dann noch mal auf Mv
TOP MINUTOS IM VEREIN INTERGRIEREN_STIMMUNGSBILD UND GESPRÄCH
Joachim und Katrin Kreutzer stellten ihre Idee und Wunsch vor Minutos mehr in den Verein zu integrieren. Sie halten die Zeit jetzt für günstig eine Regionalwährung einzuführen. Die interne MinutosGruppe macht gute Erfahrungen, ein Gefühl von Reichtum, sich manches leisten zu können oder gerne Geld für auszugeben, wo es mit Euro teils anderes ist. Das Stimmungsbild für einen Versuchzeitraum fiel sehr positiv aus (17 Ja Stimmen, bei 18 aktiven Bildschirmen). Im Gespräch wurde der Vorschlag noch angepasst. Und sie bringen folgenden Vorschlag auf die MV.
Vorschlag für einen 6-monatigen
Versuch: Anstatt Gemeinschaftsstunden abzuleisten oder in Euro auszugleichen, können diese künftig auch in Minutos bezahlt werden. (20 Minutos/Stunde). Damit könnten notwendige Arbeiten bezahlt werden, die ehrenamtlich oder durch Gemeinschaftsstunden nicht abgedeckt sind. Auch wäre es möglich, damit (auf Antrag) außerordentlich hohes ehrenamtliches Engagement zu honorieren. Dies wäre dann als Geschenk zu verstehen, nicht als Anspruch. Nach 3 Monaten gibt es einen Austausch über die Erfahrungen auf einer MV)
Fragen:Wie kommen wir an die Leute, die dann was für den Verein machen und die Arbeit tun?
Antwort: Gibt ja schon Leute die für den Verein was tun und Minutos nehmen würden. Außerdem bieten sich Katrin und Christa an sich um die Orga des Experimentes zu kümmern und freuen sich wenn noch weitere Menschen dazu kommen.
Es gibt schon eine Liste im Infogarten wo gelistet ist, wer was für Minutos macht und diese kann sich erweitern und hängt in auch in der Minutosecke aus. Bei Fragen und Teilhabe Wunsch, auch wenn mensch selbst Minutos schöpfen will, wendet euch an Katrin oder Christa.
TOP 4 EXTERNE BEGLEITUNG: LADEN WIR JOCHEN HIESTER NOCH MAL EIN?
Wunsch nach Feedback: Wie war es mit ihm? Wollen wir mit ihm weiter? oder alleine? oder?…
Stimmen: Wunsch nach Kontinuität in Begleitung, schön das Fokus auf Verbindung liegt, Ansatz gut gefallen, 2. Chance geben, besser kennen lernen, muss erstmal reinkommen, uns kennen lernen, garantiert anderes bei Folgesitzung, schöne Ausstrahlung, „Umsetzung nicht so voll angeturnt, Idee so was moderiert zu machen gut“, „hat mir gut getan“, „wir waren ja auch sehr viele Menschen, für viele und auch ihn das erste Mal, als Einstieg fand ich es gut“
Stimmungsbild
Wer ist dafür zu einer Folgesitzung einzuladen? 10 von16 JA, niemand explizit dagegen
Info: Er hat 200 Euro dafür bekommen, das ist sein Satz, doch er sagt es solle nicht am Geld scheitern. Und wir haben Corona Sofort Hilfe und weitere Finanzielle Unterstützung(Info von Cynthia), es ist genug Geld dafür da. Soll hier nicht am Geld scheitern, wenn wir als Gemeinschaft wieder näher zusammen kommen.
Til erwähnt, dass es ein weiteres Angebot für Begleitung gibt. (Siehe Ende Protokoll)
ANKÜNDIGUNGEN
Wertschätzungsgruppe: Arinya, Moussa und Dhiraja haben beschlossen, dass es die Wertschätzungsrunde weiter geben wird, am je letzten Mittwoch im Monat. Das erste Onlinesharing:Barbara Galke, incl. Zeit für Sharing, kann auch ein Raum sein der uns zusammen bringt, am Mittwoch 24, Februar, um 20 Uhr
Anhang:
Info von Til ZUM THEMA BEGLEITUNG VON AUßEN; EIN ANGEBOT
„Über ein wichtiges und großes PaLS Projekt (Erasmus +, CADRA) bin ich mit einer Gruppe in engem Kontakt, denen ich von unserer Situation im Lebensgarten erzählt habe. Sie möchten uns unterstützen mit ihren bewährten Methoden.
Kennt ihr die Arbeit von Nora Bateson mit dem Ansatz von „warm data“ als Gegenentwurf zu big data? Der Blick auf Details (pro/contra) ist ohne den großen Zusammenhang immer eher trennend. Wenn es um die Überwindung von Meinungsverschiedenheiten geht, sollten wir auf einer anderen Ebene nach Verbindung suchen: die Beziehungsebene. Und hier setzt das Konzept an. Die warm data-Coaches begleiten Gruppen und Gemeinschaften bei Konflikten, wie zum Beispiel generationsübergreifende Themen.
Auf unserem Weg aus der Gegensätzlichkeit ist diese Gruppe bereit, uns zu für 2 Stunden bei diesem Experiment zu unterstützen. Da der Ansatz von warm data das Thema auf einer anderen Ebene anspricht, braucht in der Einladung das trennende Thema selbst nicht erwähnt zu werden. Es soll in dieser Form keine Aufmerksamkeit bekommen. Nora Bateson ist in dem Feld durchaus eine Koryphäe und Vorreiterin. Ich bin beeindruckt, dass wir dieses für uns kostenlose Angebot bekommen…“