Der Stand der Dinge Fundus und ehemaliges Wohnzimmer – Eure Fragezeichen werden zu Ausrufezeichen
Um es vorweg zu sagen: das Westflügelteam trifft sich jeden Dienstag von 10:00 bis 11:00 Uhr (auch per Zoom) zum wöchentlichen Meeting und ist bemüht, zu planen, immer wieder nachzujustieren, neu zu verhandeln und allen Ansprüchen gerecht zu werden. Wir bewältigen größere und kleinere Probleme bezüglich der Neugestaltung, die man von außen nicht sehen kann. Dadurch entsteht für Außenstehende natürlich die Frage:
Was machen die da eigentlich? Und warum dauert alles länger als gedacht?
Deshalb gibt es heute den Zwischenbericht.
Damit wir einige Fragezeichen zu Ausrufezeichen machen können.
Das ehemalige Wohnzimmer, Kinderfundus und Fundus wurden zuerst entrümpelt.
Im Wohnzimmer wurde der schöne Parkettboden geschliffen und geölt. Die Wände wurden alle frisch gestrichen und ein Farbkonzept überlegt. Ebenso haben wir die Fußleisten in unserem neuen Ton gestrichen. Des Weiteren haben wir den Gips von einer Wand entfernt, um Platz für Neues zu schaffen. Dort und im früheren Kinderfundus (heute „Technikraum“ genannt) wurde die Elektrotechnik überarbeitet. Die ehemalige Hausmeisterwerkstatt wurde von all den größeren und kleineren Handwerks- und Elektronikteilen und von vielem anderen mehr geräumt, in den Hausmeisterkeller umgezogen und anschließend ebenfalls gestrichen. Inzwischen steht dort bereits die Grundausstattung für den Neuen Fundus.
Für die Einrichtung des ehemaligen Wohnzimmers recherchierten wir zeitaufwendig und überdachten immer wieder alles neu. Von Sophia hatten wir einen sehr schönen Einrichtungsentwurf, der allerdings nicht immer umzusetzen ist, da sich im Laufe der Arbeiten andere Maßnahmen ergeben. Nach wie vor versuchen wir, den Nachhaltigkeits-gedanken so weit wie möglich aufrechtzuerhalten. Wir setzen auf Upcycling und auf den Bezug bei regionalen Händlern, die mit Naturmaterialien Möbelstücke erstellen. Die Sitzgruppe wurde bereits – nicht nachhaltig – beim Dänischen Bettenlager gekauft und von Dagmar und Petra gespendet. Die weitere Einrichtung soll unbedingt so weit wie möglich nachhaltig sein. Da dies Planung, Gespräche, Revisionsschleifen und gute Recherche braucht, benötigt dies alles eben auch Zeit. Getreu dem Motto: Gut Ding will Weile haben.
Es ist natürlich einfacher und schneller etwas bei GroßhändlerInnen zu kaufen, dies ist aber nichts, was wir unterstützen wollen. Wir haben Werte und die sollen möglichst auch gelebt werden. So wurde ein wunderschöner höchst individueller „Couchtisch“ von Vlad gebaut, der ebenfalls noch mit dem Bau „unserer eigenen Theke“ beschäftigt ist. Auch da sind Dinge dazwischen gekommen, wie es nun mal ist im Leben. Vlad hatte sich in verletzt und dies hat natürlich auch etwas Zeit gebraucht, damit er wieder richtig arbeiten konnte.
Die massiven Holzplatten für die Tische werden von einem lokalen Tischler hergestellt und voraussichtlich bis Ende März geliefert, anschließend müssen noch die bereits gelieferten individuellen Tischbeine angeschraubt werden. Also unter dem Strich, es dauert eben alles noch seine Zeit.
Die nötigen Sitzgelegenheiten wurden von Sophia und Krissy bei einer nachhaltigen Produktionsfirma gefunden. ABER die liefert nicht online, und wir müssen uns gedulden, bis man dort wieder vor Ort kaufen kann. Corona stoppt die ganze Welt. Auch wenn wir uns nicht stoppen lassen wollen, tut es Corona immer wieder.
Dann fehlt noch die Beleuchtung, die wir schon geplant und mit deren Fertigung wir angefangen haben. Die richtige Installation kann jedoch erst angebracht werden, wenn die Einrichtung vollkommen ist.
Ihr könnt sicher sein, dass sich eines Tages das Warten gelohnt haben wird, da der Raum eine sehr individuelle Note und Ausstrahlung haben wird, so wie es der Lebensgarten nun mal ist.
Wenn dann alles soweit ist, werden wir zu einer Namensgebung für das „ehemalige Wohnzimmer“ aufrufen. Ihr könnt Euch also schon einmal Gedanken darüber machen.
Und last but not least: am 2. März haben wir entschieden, dass Dagmar Uhr, Petra Völker und Petra Siebeck den Fokus für die Fertigstellung des “Neuen Fundus” übernehmen und ab Samstag damit in die Zielgerade gehen, so dass wir mit einer baldigen – Corona konformen – Eröffnung rechnen können.
Danke an dieser Stelle, dass Cory und Krissy bis jetzt den Fokus für die Planung und den Aufbau der Regale übernommen haben! Und ebenfalls seit diesem Dienstag haben Krissy und Sophia für das ehemalige Wohnzimmer den Fertigstellungs-Fokus übernommen.
Und noch eine Bitte an die Gemeinschaft: Matthias und Lea möchten nicht allein die Verantwortung für den Neuen Fundus übernehmen. Deshalb bitten wir bei dieser Gelegenheit, dass sich bei mir (Petra Völker, Tel. 942 342) diejenigen melden, die sich zukünftig mitverantwortlich um diesen für die Gemeinschaft so wichtigen Raum kümmern werden.
Fühlt euch gegrüßt, und wir freuen uns riesig, wenn wir alle gemeinsam das Wohnzimmer und den Fundus einweihen können.
Euer Arbeitskreis Westflügel:
Dagmar, Cory, Krissy, Petra Siebeck, Petra Völker und Sophia
Danke liebe Petra für deinen Bericht und für euer aller Arbeit!!! Ich bin schon sehr neugierig, was ihr da schönes erschaffen habt 😊
wow, welch schöner Bericht zu so wundervoller Arbeit. Habe herzlichen Dank, liebe Petra. Ich freue mich schon sehr eure Teamarbeit zu würdigen und die Räume bewundern zu können. Dein Bericht lässt meine Vorfreude wachsen Danke 🙋♂️💖