Begegnung der Kulturen im Lebensgarten

Begegnung der Kulturen im Lebensgarten – Nachlese vom 2. Treffen

Anfang Dezember war eingeladen worden zum Thema BEGEGNUNG DER KULTUREN als Fortsetzung des ersten Treffens Anfang November (siehe den Eintrag vom 17.11. unter ALLMENDE). Das Ziel dabei ist , möglichst viele der ver- schiedenen Kulturen des Lebensgartens zusammenzubringen – wie z. B. Neu-Ankömmlinge, Junge, Alte, Moynies, T36, Seminarbereich, Nicht- LebensgärtnerInnen – und gleichzeitig aufgrund von Corona die Gruppengröße überschaubar zu halten. Darum war gezielt eingeladen worden.

Zu Anfang gab es einige Minuten der STILLE . Dann wurde informiert über den Charakter und die Form des heutigen Treffens, z. B. :

*   dies ist ein Raum für Begegnungen sowie ungestörtes Sprechen und Zuhören vom Herzen her – nicht für Kommentare oder Diskussionen

*   wer den Redestab hält, hat die ungeteilte Aufmerksamkeit der Anderen

*   jede*r kann jederzeit die GLOCKE DER ACHTSAMKEIT anschlagen, wenn der Prozeß aus ihrer/seiner Sicht ein kurzes Innehalten braucht

1. Redestab-Runde:   Wie geht es mir und was beschäftigt mich gerade ?

*   das Thema „Corona“ und die damit verbundenen Auflagen und Einschränkungen

*   das Ende des Seminarbetriebs in seiner bisherigen Gestalt

*   dass keine MVs als Präsenzveranstaltung stattfinden

*   der fehlende Zugang zu Räumlichkeiten, in denen Treffen unter Einhaltung der Auflagen möglich sind

*  es ist gerade sehr schwierig mit Arbeitsperspektiven

2. Redestab-Runde:    Was bringe ich ein in „mein“ System LG bzw. Moynies ?

*   Herzöffnung

*   Offenes Ohr

*   Offene Wohnung

*   wahrnehmen ohne zu bewerten

*   präsent sein

*   eigene Angebote – Rituale, Workshops, Redestab-Kreise  . . .

*   Mitmachen bei: Frauengruppe, Männergruppe, Mantra-Singen, Kreistänze, Dorfverschönerung  . . .

3. Redestab-Runde:   Was hätte ich gern hier im Lebensgarten ?

*   einen regelmäßigen Kreis zum Thema „Anthroposophie“

*   Räumlichkeiten für Begegnungen, ohne dass man immer eine Arbeitsgruppe sein muss

*   regelmäßige leibhaftige Begegnungen für alle Lebensgärtner*innen zum Thema GEMEINSCHAFTS-BILDUNG

*   Engagement von uns allen mit dem Ziel, die gemeinsame Verbundenheit zu stärken trotz gegenteiliger Ansichten

*   kreative Nutzung der vorhandenen Spielräume innerhalb der gesetzlichen Auflagen, so wie es in anderen Gemeinschaften gehandhabt wird (z.B. im ZEGG)

4. Redestab-Runde:    Ausblick

*   es werden einmal monatlich Treffen stattfinden, zu denen länger im Voraus eingeladen wird (wie von den Moynies gewünscht)

*   angestrebt wird, dass weitere „Kulturen“ zu diesen Treffen Vertreter*innen entsenden ( z. B. die Jungen Leute )

welcher Name ist für diese Gruppe angemessen? Dazu gab es die Vorschläge:

+ WENDEKREIS  + WANDEL IM LEBENSGARTEN  + DEN WANDEL GESTALTEN + AUSBILDUNG ZUM INTEGRATIONSCOACH KULTURWANDEL – JAHRESGRUPPE

*   Selbstverständnis der Gruppe: Gemeinsames Anliegen ist, Brücken zwischen unterschiedlichen Strömungen im Lebensgarten zu bauen und dafür zu gehen, dass in diesen Corona Zeiten Verbundenheit entsteht. Gewünscht sind – ähnlich wie in anderen Gemeinschaften – kreative Lösungen, wie Arbeitskreise sich in großen, gut gelüfteten Räumen treffen können und nicht in privaten engen Provisorien. Aus dieser Verbundenheit wächst die Kraft, nach außen wirken zu können in dieser herausfordernden Zeit, sowohl sozial als auch wirtschaftlich.

Das Vorbereitungsteam



1 Kommentar zu „Begegnung der Kulturen im Lebensgarten“

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