Protokoll erweitertes Zukunftsteam 15.2.2021

Teilnehmer*innen (ZOOM):  Miriam, Anja, Gerold, Samarpan, Jannes, Charlotte, Regine S., Petra V., Krissy, Rojin, Lara, Christoph, Cynthia, Friedo, Joos (Moderation/Protokoll)

  1. Bericht von den Gesprächen mit Steuerbüro und Finanzamt zur Vertragsgestaltung

Christoph und Jannes berichten vom Gespräch mit dem Steuerbüro. Aufgrund der Änderungen im Gemeinnützigkeitsrecht konnten die Bedenken zum Fortbestand der Gemeinnützigkeit des Vereins ausgeräumt werden. Der Lebensgarten kann nach neuer Gesetzeslage seine Zwecke jetzt auch mittelbar über einen  anderen gemeinnützigen Träger erfüllen lassen. Dafür muss die Lebensgartensatzung in Bezug auf das neue Gemeinnützigkeitsrecht nachgearbeitet  werden, damit die mittelbare Zweckerfüllung durch einen anderen gemeinnützigen Träger,  CAIA (genauso aber auch PaLS), deutlich wird. Insbesondere sollte dargelegt werden, dass die Zusammenarbeit, was die  Ziele angeht, satzungsgemäß ist und das ein planmäßiges Zusammenwirken beabsichtigt ist.

Die im Zukunftsprojekt vertretenen Vorstandsmitglieder  übernehmen die Aufgabe, diese Satzungsänderung ebenso wie die noch ausstehende Änderung der Beitragsordnung (geldfreie Mitgliedschaft gegen Mitarbeit) bei Gelegenheit (z.B. Jahres-HV) vorzunehmen.

  1. Endredaktion des Nutzungsvertrages

Nach den Besprechungen mit dem Steuerbüro ist der Abschluss eines Nutzungsvertrages die beste Form der Vertragsgestaltung mit der Akademie. Er kann auch die beabsichtigte Inventarüberlassung beinhalten.

Das Inventar des Heilehauses soll mit in die Inventarliste der Vereinsräume aufgenommen werden, so dass für das Heilehaus ein einfacher Pachtvertrag der Akademie mit der Stiftung abgeschlossen werden kann (Bitte an Rike/Gerold/Jürgen um Erstellung der HH-Inventarlisten). Wenn vorhandenes Inventar durch neues ersetzt wird, werden Jannes und Charlotte darauf hinweisen und es werden in Absprache mit dem Verein Aufbewahrungs-/ Nachnutzungs-  oder Entsorgungsperspektiven gesucht.

Zur Berücksichtigung der Interessen der Seminaranbieter haben Jannes und Charlotte eine Zusatzvereinbarung zum Nutzungsvertrag entworfen, die auf unsere grundsätzliche Zustimmung trifft. Diese wird von Jannes und Christoph noch einmal überarbeitet und dann in unser Googledoc eingestellt.

Zur Absicherung des Vereins im Falle einer Insolvenz der gGmbH ist im Nutzungsvertrag auf Anraten des Steuerbüros ein Passus angefügt, der den Verein vor Ansprüchen von Gläubigern der gGmbH im Bezug auf Wertverbesserungen in Objekten des Vereins schützt. Umgekehrt sind wir uns bewusst, dass Jannes und Charlotte als Gesellschafter der gGmbH mit ihren Gesellschafteranteilen von 15.000 € in Vorleistung treten, um das Projekt durchführen zu können und wir sagen ihnen zu, diese Vorleistungen, so weit sie sich in Gebäudeverbesserungen oder anderen Leistungen materialisieren, abzusichern.

Alle anderen Fragen und Rückmeldungen zum Nutzungsvertrag, insbesondere die 20%-ige Rabattierung für interne nicht-kommerzielle Veranstaltungen sowie eine dem Formulierungsvorschlag des Finanzteams folgende Umformulierung der Entgeltanpassung bei positiver Geschäftsentwicklung der Akademie wurden eingearbeitet, so dass der Vertrag in der Endfassung vorliegt.

Das vollständige Vertragspaket wird gemeinsam mit den Ergebnissen des Zukunftsprojektes nach unserer abschließenden Projektsitzung der MV zur Zustimmung vorgelegt.

  1. Gesellschaftervertrag

Die in Absprache mit dem Steuerbüro überarbeiteten Ziele der gGmbH finden unsere Zustimmung. Jetzt muss der Vertrag noch abschließend mit dem Finanzamt besprochen werden. Anschließend kann die Gesellschaft gegründet werden.

  1. Ankündigung des neuen Akademiebetriebes

Miriam entwirft einen Text für die Ankündigung des Akademiebetriebes im Newsletter des LG. Sie erhält als Material den Businessplan der Academy. Die endgültige Bekanntgabe des Betriebsbeginns erfolgt mit Fertigstellung der Web-Präsenz der Academy und entsprechender Buchungsmöglichkeiten etc.

  1. Küche

Charlotte berichtet von der Begehung der Küche durch das Gesundheitsamt (Hr. Hockemeyer); darüber hat sie ein Protokoll gefertigt, welches erheblichen Umbau- und Verbesserungsbedarf anzeigt. Dafür gibt es aber auch schon eine konkrete Planung, die viele hygienische, ergonomische und langfristig Zeit sparende Verbesserungen enthält. Die Küchenplanung ist so ausgelegt, dass später dort auch Lebensgärtner mit beköstigt werden können, so wie wir uns das in unserer gemeinsamen Vision einer synergetischen Nutzung des Gebäudes gewünscht haben.

  1. Zeitperspektiven für die Arbeit des Zukunftsteams

In der nächsten Sitzung am 17.3. wollen wir uns einen Überblick über den Stand und Beendigungsperspektiven für die Teilprojekte verschaffen und hoffen, dass bis dahin die Gesellschaft gegründet ist. Von daher sind wir guter Hoffnung, unsere Arbeit bis Ostern beenden zu können. Vorher, 1.4.2021, Prozessauswertung mit Birgit Tali-Menne, Teilnehmerkreis: erweitertes Zukunftsteam und Dagmar, Kai-Uwe, Evelyn und Jan.

 

 

6 Kommentare zu „Protokoll erweitertes Zukunftsteam 15.2.2021“

  1. Lieber Joos, liebe Mitglieder des erweiterten Zukunftsprojektes,liebe Vorstandsmitglieder,
    habt vielen Dank für eure unglaublich umfassende Arbeit was die Übergabe von unserem SB an die Academy betrifft. So viele Dinge müssen beachtet werden…
    Vieles wird durch das Protokoll ersichtlich, trotzdem habe ich in Bezug auf Punkt 2 noch Nachfragen:
    Wofür treten Jannes und Charlotte mit 15.000 Euro KONKRET in Vorleistung? Sind dies Ausgaben für Anschaffungen, Reparaturen … (Küche), für die eigentlich der Verein aufkommen müsste?
    Eine knappe Antwort ist willkommen.
    Schön, dass ihr um die Osterzeit herum eine Beendigung eurer großen Aufgabe anvisieren könnt. Viel Erfolg euch allen bis dahin.

    • Es handelt sich dabei um ihre Anteile am Stammkapital der Gesellschaft, das von den Gesellschaftern aufgebracht werden muss, damit die Gesellschaft gegründet werden und ihre Arbeit aufnehmen kann.

  2. Ich bitte um Korrektur, falls dies nicht korrekt ist:
    Für mich ist der Unterschied zwischen einem Nutzungsvertrag (NV) und einem Mietvertrag (MV) der, dass bei einem NV der Verein, der eigentliche „Benutzer“ bleibt und nur punktuell „vermietet“ wird. D.h. die Gemeinschaft kann alle Räume in der „Nicht-Akademie-Zeit“ nutzen. Die Nebenkosten werden ebenso auf die genutzte Zeit heruntergerechnet.
    Ein Mietvertrag gibt die Räume und Nebenkosten zu festen Konditionen komplett ab, ohne Gemeinschaftsnutzung.

    Was bedeutet dieser von euch neu ausgearbeiteter Nutzungsvertrag ganz konkret für die Raumnutzung durch die Gemeinschaft?

    • Liebe Angela,
      so ist es nicht richtig und es ist zu komplex, um es in wenigen Sätzen präzise zusammenzufassen. Die konkreten Nutzungsbedingungen für die Vereinsräume und für die von der Academy genutzten Räume sind jedoch in den Vertragswerken und den Protokollen des Zukunftsprojektes konkret beschrieben und einsehbar.
      In jedem Fall sollen zukünftig Bambusraum, Teeraum und Zendo zur freien und kostenlosen Verfügung für die nicht-kommerzielle Nutzung durch Vereinsmitglieder sein. Für die im Nutzungsvertrag beschriebenen Räume wird es ein rabattiertes Nutzungsentgelt für nicht-kommerzielle Veranstaltungen geben und die Nutzungsmöglichkeiten dieser Räume durch den Verein, seine Zweckbetriebe und für Seminaranbieter aus den Reihen des Lebensgartens sind ebenfalls gesichert. Ebenso umfasst der Vertrag Regelungen zu Gebäude- und Hygienemanagement des gesamten Gebäudes.
      Die Konstruktion des Zukunftsprojektes, bei der alle Nutzungsinteressen am Gemeinschaftsgebäude im Projektteam vertreten sind, sorgt dafür, dass hier die Interessen des Vereins und seiner Mitglieder gewahrt bleiben und die Entgelte für die Raumnutzung durch die Academy sind schon jetzt höher angesetzt, als sie zu Zeiten des Seminarbetriebes an den Verein geflossen sind.

  3. Ich habe eine sehr große Hochachtung vor allen Menschen, die an der Neuentwicklung und Umgestaltung des Seminarbereiches beteiligt sind. Ich möchte meinen herzlichen Dank aussprechen für all die Arbeit, Nerven, Initiativen, Energie, …, die ihr hier hinein gegeben habt und noch gebt.
    Ich würde das nicht schaffen.
    Ich freu mich auch über wache Fragen und ebenso über eure Erläuterungen.
    Insgesamt kann ich nur mein großes Vertrauen in euch wiederholen, all die Fragen immer wieder miteinander anzuschauen und nach den besten Lösungen für die Gemeinschaft zu streben.
    Das ist solch eine Mammutaufgabe und ich habe große Achtung vor euch, die sich dieser Aufgabe stellen, wohl wissend, dass es niemals zu eines jeden Zufriedenheit umgesetzt werden kann und immer Haken und Ösen geben wird.. Danke für euren Mut, euer Durchhaltevermögen, euren Einsatz.

  4. Ich bin sehr freudig gespannt auf das was sich hier entwickelt und mag gern ein Teil davon sein. Es riecht nach frischem Frühlingswind! 🙂

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