Protokoll des Dorfplenums „Häuser“ vom 17.12.20.

Ich bitte um Verzeihung wenn ich Eure Worte nicht zu 100% wiedergegeben habe. Bitte korrigiert das in der Kommentarfunktion.
Ein Ergebnisprotokoll schien mir bei der Vielzahl der Meinungen zu unübersichtlich daher habe ich die Stimmen soweit möglich belassen wie ich sie mitschreiben konnte.

Protokoll Dorfplenum 17.12.2020.
Knapp 50 Teilnehmer*Innen (insgesamt, manche später dazu, manche früher raus)

Frauke
Angst nicht aussuchen zu können mit wem ich mein Haus teile

Joos
Wir sind keine Gemeinschaft wie andere die ein gemeinsames Objekt zu verteilen haben
Was brauchen wir aktuell für Wohnraum bzw wofür???
Stiftung wünscht sich Rückmeldung aus der Gemeinschaft
(Häuser für Avev Projekte, Pflegestützpunkt, Moynies, etc.???)

Matthias
Häuser nur für Wohnraum, oder auch funktionales Wohnen?
Der meiste Raum im LG wird als Wohnraum genutzt. Fast 200 Menschen sind im direkten Umfeld  mit dem LG wohnhaft (inklusive Borsteler Weg, Heideweg, etc..),
Avev nutzt im Vergleich dazu drei Häuser multifunktional
Raum für Moynies wird benötigt, Blick zuerst auf Avev Häuser?
Wünscht sich Klarheit und Plan von Stiftung und will wie Raum im LG genutzt werden soll. Nur für Wohnraum?
Sehr wenig Wohnraum wird funktional genutzt
Zuzug beschränken als Möglichkeit bedenken

Maria
Gesellschaftliche Problematik
Großer Zuzug in Gemeinschaften
Wir sind hier symptomatisch
Vielleicht nötig dass wir uns jetzt heute im Größeren damit beschäftigen
Neue Identität des LG nötig

Peter Walter
Es sollen Menschen kommem können die sich hier frei entfalten, maskenlos sein können.
Stiftung Paradise now, der Name hat das Spirituelle in sich. Lebensgartenidentität, der Name hat Bedeutung.
Anliegen dass bewusste und spirituelle Leute hierher kommen sollen und dürfen.

Matthias
Soll einfach alles so weiterlaufen?

Jannes
Gemeinsame Identifikation und gemeinsame Basis nötig in dieser Zeit
Wie ist unsere gemeinsame Vision?
Das inkludiert wen wollen wir da haben und wen nicht, wer passt dazu?
Prozess dauert hier länger

Joos
Stiftung ist nicht bürokratisch sondern macht sich Gedanken was braucht der Lebensgarten.
Wünscht sich Rückmeldung von der Gemeinschaft wohin sie sich orientieren sollen.
Verschmelzung unterschiedlicher Organisationsstrukturen mit den Moynies.
Für ihn hohe Priorität dass Menschen die den SB betreiben hier gut integriert werden.
Auch alte Menschen müssen versorgt werden. Beides sind keine Selbstläufer.
Wir könnten dafür gezielt Leute suchen und ein Haus dafür frei machen.
Sollten wir jetzt gerade Leute einladen die Orientierung brauchen (orientas) oder uns jetzt nicht selbst um unsere alten Leute kümmern und um den Verschmelzungsprozess.

Anne Sophie
Fühlt Beschlussdruck über Zoom ohne die Leute zu sehen, mit hohem Tempo, macht Stress
Funktioniert nicht ohne live

Regina
In der Vergangenheit hatten wir das gut hinbekommen, die Häuser gemeinschaftlich zu verteilen.
Dafür können wir uns auf die Schulter klopfen.
Jetzt haben wir eine neue Situation mit jungen Leuten, neue Herausforderungen, auch mehr Leute

Petra
Wir haben viele Quereinsteiger die ohne will-Gruppenprozess kommen, und viele Menschen die keine Mitglieder sind.
Wir brauchen Menschen die sich für den LG insgesamt interessieren und einsetzen?
Schwierig Menschen zu finden die Lust haben sich einzubringen. Viele haben Interesse nur an Teilprojekten.
Apell das Gesamte zu sehen und zu unterstützen.

Maria
Wir sind in einer Zeit mit großen gesellschaftlichen Herausforderungen.
Wir bräuchten gerade jetzt viel Austauschraum, der nicht möglich ist.
Andere Gemeinschaften treffen sich trotzdem weil sie wissen dass es gerade jetzt notwendig ist, es um was geht.
Es braucht Gremien die sich darum kümmern. Wieviel Zeit brauchen wir dafür?

Matthias
Wünscht sich Win win win Situation
Beschreibt Konflikstiuation um 29 als Beispiel,
Dazu die Anwärter / Möglichkeiten für die 29:
Elternhaus, Pflegestützpunkt, oder privater Wohnraum?
Wen nimmt man rein?
Was ist die Entscheidungsgrundlage?
Auf welcher Basis werden diese Entscheidungen getroffen?
Möchte diese Last nicht auf Stiftung und will Gruppe abwälzen
Vielleicht erstmal Mitgliederstopp als Schritt in die richtige Richtung

Annegret
Welche Kultur wollen wir hier?
Menschen die gerade in Avev Häuser kommen bringen eine besondere Kultur mit die ich schätze.
Wir nennen es Orientas, Menschen die Orientierung suchen, diese bringen jedoch etwas mit.
Offenheit und Herzlichkeit, Tauschlogikfreiheit und Miteinander unter den jungen Leuten. Wie kann das auch den Lebensgarten bereichern, diese Kulturelemente?
Wer ist bereit den Wandel im Lebensgarten mitzugehen, mitzugestalten?
Nicht unbedingt die die Lebensgarten-Mitglieder sind

Lars
Strategisch denken
ZB Zielfokus ist „ältere Menschen betreuen“.
Dann brauchen wir auch Wohnraum für diese Betreuer.
Besorgt über die Idee nur nach Schema auszuuchen, sprich nach „ was brauchen wir?
Es braucht Balance zwischen Fokus und kommen lassen.
Müssen sich alle einbringen im Verein? = schwierig.
Der Verein ist nicht“der“ Lebensgarten. Verein hatte lange Lebendigkeit verloren. Umfeld war interessanter, Freie Schule Waldkindergarten, hier war die Energie.
Bei den Moynies sehe ich diese Energie wieder.
Die Sicht nicht nur auf Verein beschränken.
Bisschen strategisch denken, Wohnraum und Ressourcen dafür bereitstellen.

Joos
Unsere Strukturen nicht torpedieren.
In Dorfplenum sollen keine Entscheidung getroffen werden über zB 29, dafür gibt es WiL und Stiftung.
Sieht Mangel an Menschen die zu geben haben, hier ist es wichtig die Balance zu halten.

Petra
Wohnraum kann geschaffen werden wenn die Stiftung sich entscheidet neuen Wohnraum zu bauen.
Projekt altengerechte Wohnung soll nicht unter den Tisch fallen, neuer Wohnraum kann gebaut werden.

Miriam
Ich bin für eine Wunschliste bzw. Bedarfsliste der WiL – Gruppe wen wir uns hier wünschen und den Mut eine ganz klare Regelung auch durchsetzen, dass in Stiftungshäusern tatsächlich nur Lebensgärtner*innen wohnen, auch bei Untervermietung. Auch drängende Themen als Priorität zu setzen (z. B. ältere Menschen, kommender Pflegebedarf usw.) LG Miriam

Frauke
2 Häuser noch von Altmietern besetzt, diese sind alt, werden frei. Dies im Hinterkopf behalten.
Was ist mit dem geplanten Tiny House Projekt?
Früherer Umgang der Wohnraumentscheidung:
Früher kam immer irgendwann ein Haus auf die Leute zu, auch wenn sie eine Weile warten mussten.
Regt zu Vertrauen an, die Menschen kommen, und die richtigen bekommen auch Wohnraum.

Til
Entferne mich vom Lebensgarten
Wer kommt ist herzlich willkommen, darin keine Energie, zu kurzfristig.
Was wollen wir denn als Gemeinschaft?
Strategische Entscheidungen treffen.
Was ist zukunftsfähig?
Nicht das Universum weiter spülen lassen

Regina
Wie entsteht Gemeinschaft?
Erstmal müssen wir unser Leben selbst auf die Reihe bekommen.
Wenn wir unsere Basis hinbekommen, dann bleibt das was noch da ist übrig für die Projekte.
Großen Visionen und Ziele lässt viele hintenrüber fallen, die da nicht mitkommen.
Zurück zur Basis. Wo bin ich denn dem nächsten wirklich dienlich? Hier anfangen.

Lara
Jetzt gerade nicht noch mehr Neues schaffen.
Die Samen der letzten Jahre und aktuelle erstmal pflegen und auswachsen lassen.
Pflanzen sterben wenn weiter Samen draufgeworfen werden.
Ausrichtung dass wir eine Gemeinschaft sind essenziell.
Statt Visionen zu stricken den Ist-Zustand anzuerkennen. Von da aus strategisch vorgehen.
Was wollen wir uns als Gemeinschaft anschauen? Und was ist grenzüberschreitend?
Geht es um die Bedürfnisse derer die schon hier sind?
Und ist es unser Bedürfnis dass wir etwas wuppen?

Lars

Gemeinschaftlicher Halt.
Wir hier sind schon über den magischen 150 wo man nicht mehr jeden kennt und in Kontakt ist.
Daher Arbeiten in Untergruppen sinnvoll, zB wie in Auroville wo es viele verschiedene Interessen gibt

Katharina
Was ist zukunftsfähig?
Arbeitsteilung, Arbeitsteiligkeit
Gegenseitige Gruppen, Synergieeffekte

Gisela
Was macht uns als Gemeinschaft aus?
Wie können wir praktische Lösungen finden?
Gemeinschaft entsteht im Zusammen tun.
Konkrete Schritte und Ideen

Jannes
Was sind unsere Werte?
Umfragen, wir sehen uns alle, wo ist unser gemeinsamer Schnittpunkt?
Wofür wollen wir einstehen?
Wie organisieren wir uns? Wie entscheiden wir? Soziokratie?
Welche Konfliktlösungsmöglichkeiten haben wir?
Wie bleiben wir ökonomisch am Leben?
Wie erreichen wir ein intaktes resilientes Gemeinschaft werden?

Wenn wir das durch haben können wir uns kümmern wen wir hier brauchen etc., bzw. wissen das dann.

Til
Ergänzung zu Jannes: Würde noch fragen: Was heißt zukunftsfähig?

Jannes
Konkret: Bitte um Aufnahmestopp

Maria
Zwei Wege
1. Zweck heiligt die Mittel
2. Weg ist das Ziel (im LG vorherrschend)
Auf Gemeinschaftsebene zusehen dass wir verbindende Räume schaffen
Konkret: Identität, neue Identität, dafür Supervision schaffen, bisher 4 Supervisionen zu diesem Thema gehabt, braucht der Lebensgarten zu diesem Thema.
Läuft nicht über Fragebögen sondern wir müssen uns sehen können, fühlen können.
Konkret: Befristete Mietverträge ausstellen
Konkret: Neues Gremium dass sich mit Wohnen im LG beschäftigt und aus den jeweiligen Gruppen die es im Lebensgarten gibt zusammengesetzt wird. – Anne Sophie meldet sich als Ansprechpartner

Frauke
Aylin in Kontakt gehen mit dem Wunsch dann die obere Wohnung / Zimmer in Verbindung mit 36 Nutzung freizugeben.

Joos
Identitätsprozess wichtig

Lea
WiL-Gruppe nicht aus Privatpersonen zusammensetzen sondern so ähnlich wie im Zukunftsprojekt mit Repräsentanten aus verschiedenen Gruppen

Katharina
Nimmt den Hut für Herzkommunikation und dafür mit Konflikten im Lebensgarten konstruktiv umzugehen

Lars
Wünscht sich Prioritätsfindungsprozess, eine Prioritätenliste für die WiL-Gruppe und Stiftung
Lars darin kein Koordinator, würde aber partizipieren

Magdalena
Konkret: Bringt auf MV Abstimmung ob Aufnahmestopp

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