Dorfplenum-Protokoll 13.3.2024

Hier ein ganz kleiner Geschmack des gestrigen Dorfplenums zum Thema unserer politischen Weltlage.

  • [ ] Früher war ein politischer Grundkonsens im Lebensgarten spürbar. Heute ist das nicht mehr so. Ich will wissen, ins Gespräch kommen, wo stehen wir wie denken wir? Wie denkt jeder einzelne über Wissenschaft, über kritischen Journalismus und so weiter?
  • [ ] Anstatt Spaltungen weiter voranzutreiben, die aus Verletzungen erwachsen, wünsche ich mir einen Bewusstsein, Prozess miteinander, zum Beispiel über inspirierende Vorträge von Menschen, die wir uns einladen, welche dann zur Diskussion und Austausch untereinander anregen.
  • [ ] Ich wünsche mir eine gemeinsame Ausrichtung und sagen zu können: wir sind… Und da gehöre ich dazu.
  • [ ] Jeder hat ein Recht auf eine eigene Haltung. Das Menschsein ist die kleinste gemeinsame Basis, die uns alle verbindet und wir wollen alle Frieden und Liebe und so weiter. Toleranz endet für mich dort, wo das Verhalten von jemandem einzelnen Menschen oder dem Verein schaden.
  • [ ] Ich möchte in Austausch kommen darüber, wie wir uns sehen, wie wir miteinander umgehen können und uns gleichzeitig lassen können. Wir wollen keine Polarisierung. Ich möchte zum Beispiel gemeinsames auftreten. Bei Demos, vorher gemeinsames Schilder malen in der Kulturküche. Diese Art von Statement wünsche ich mir von uns.
  • [ ] Vom letzten Gemeinschafts Wochenende habe ich den Satz aufgegriffen: vielleicht ist unsere gemeinsame Ausrichtung einfach die Vielfalt. Ich bin ein Fan von Rede kreisen, statt Diskussionen. Ich sage etwas, es wird gehört und so stehen gelassen. Dann spricht der nächste.
  • [ ] Ich glaube, das, was hier fehlt, ist das gemeinsame finden, durch lockeres Beisammensein, in der Gemeinschaft, wie zum Beispiel bei gemeinsamen Essen.
  • [ ] Ich wünsche mir, dass wir mehr miteinander sprechen. Zum Beispiel ein wöchentlicher Treff über das, was passiert ist in der Welt in der letzten Woche. Und das, was in der Corona Zeit passiert ist, auch hier unter uns, ist meines Erachtens nach noch nicht aufgearbeitet. Ich will, dass wir das nachholen. Ich will sprechen und hören.
  • [ ] Eine Möglichkeit wäre auch, wöchentlich zu einem spezifischen Thema zu sprechen und nicht allem, was in der Welt so passiert ist.
  • [ ] Wir wollen die Kamingespräche in der Kulturküche wieder aufleben lassen. Ein Gesprächsrunde zu einem speziellen Thema in einem begrenzten Zeitraum, danach gemeinsames Tanzen. Vielleicht schon diesen Freitag. Ihr hört von uns.
  • [ ] Lasst uns gemeinsam auf Demonstrationen gehen. Da wäre ich richtig stolz, wenn wir da mit 60 Leuten auftauchen.
  • [ ] Aufkleber, für Autos und so weiter, die wir alle benutzen können, um zu zeigen, dass wir dazugehören und zusammen gehören.

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