Ihr Lieben,
mir widerstrebt es, in die schriftliche Diskussion rund um die Strafanzeige gegen mich hier einzustimmen. Ich hätte mir schon damals ein persönliches Gespräch gewünscht und lade auch jetzt alle dazu ein.
Da hier aber Dinge geschrieben wurden, die ich so nicht nachvollziehen kann, möchte ich zumindest einige Fragen in den Raum stellen:
Was hat die Abfindung von 1.500 Euro, die mir für über sechs Jahre Arbeit im Seminarbetrieb und für den Verein bei der plötzlichen Entlassung gezahlt wurde, mit einem Geldbetrag zu tun, den ich wegen der Strafanzeige zahlen musste (ja, das waren 1.000 Euro Strafe plus gut 500 Euro für die Anwältin, ohne die das Strafverfahren niemals eingestellt worden wäre)? Und warum ist eine Abfindung weniger angemessen, wenn die Person bald darauf eine neue Beschäftigung findet?
Es stimmt, dass ich zu Beginn der Befragung durch den damaligen Vorstand einer Audio-Aufnahme zustimmte, weil ich mich massiv unter Druck gesetzt gefühlt habe. Am Ende dieses Gespräches und auch nochmal im Mai diesen Jahres habe ich deutlich gefordert, dass diese Aufnahme gelöscht wird. Warum hat Evelyn das nicht getan, sondern sie sogar der Polizei übergeben?
Und warum finde ich Zitate aus dem eben erwähnten Mediationsgespräch mit Arinya im Mai diesen Jahres in der Polizeiakte? Warum wurde ich nicht vor dem Gespräch informiert, dass die Zeugenbefragung bevorsteht und alles, was ich äußere, von Evelyn gegen mich verwendet werden kann (und teilweise wurde)?
Warum wird hier mein Umgang mit meinen Kindern von Menschen diskutiert und bewertet, die ihn überhaupt nicht beurteilen können?
Aber meine Hauptfrage: Warum hat Robert nicht das Gespräch mit mir gesucht, wenn er mein Verhalten so untragbar findet, sondern einfach eine Strafanzeige gestellt? Wollen wir in einer Gemeinschaft so miteinander umgehen? Und das in der Situation, als ich nachdrücklich gebeten wurde, den neuen Vorstand zu unterstützen, was ich zunächst ablehnte, mich aber auf mehrfaches Drängen schweren Herzens darauf einließ, weil der Vorstand sonst nicht zustandegekommen wäre. Ich gebe hier frei zu, dass die Arbeit im Team zwar gut ist, aber die Themen, mit denen wir uns herumschlagen, für mich eher unerfreulich sind. Die Arbeit in allen anderen Teams, in denen ich bereits war, hat mir sehr viel mehr Spaß gemacht. Ich mache das, weil es nun mal gemacht werden muss und sich keine anderen Menschen finden. Aber dafür eine Strafanzeige erhalten zu haben, finde ich ziemlich schräg. Das hat nichts mit Opferhaltung zu tun.
Vielen herzlichen Dank an die Menschen, die mich finanziell unterstützt haben!
Und noch einmal: Ich lade euch gerne zu einem persönlichen Gespräch zu diesem Thema ein.
Liebe Grüße Rike
Liebe Rike,
bei mir ist angekommen, dass der Vorstand sich gegen eine fristlose Kündigung und für einen Aufhebungsvertrag entschieden hat, da sie davon ausgegangen sind, dass dir sonst eine Arbeitslosigkeit ohne Arbeitslosengeld droht.
Auch die Abfindung, so meine bisherige Information, wurde nicht für deine sechsjährige Tätigkeit, sondern als finanzieller Ausgleich für die zu erwartenden geringeren Einkommensverhältnisse in Bezug auf Arbeitslosengeld gewährt.
Dieses soziale Vorgehen seitens des Vorstands begrüße ich.
Da beide Befürchtungen nicht eingetroffen sind und dadurch auch keine finanziellen Nachteile entstanden sind, auch im Kontext mit dem Strafgeld, halte ich einen Spenden Aufruf für nicht notwendig. Ich bin absolut fein damit, wenn andere LebensgärtnerInnen dies anders sehen und dir etwas spenden wollen.
Hoffentlich konnte ich dir mit meiner Ausführung zu einer Deiner Fragen etwas helfen.
Für mich ist das Thema damit abgeschlossen, bin aber gerne bereit mich mit dir weiter darüber auszutauschen, wenn du es möchtest. Komm dann einfach mal auf ne Tasse Tee bei uns rum.
Lieben Gruß
Lars
Liebe Rike,
Ich kann Dich mit Deinen Fragen gut verstehen…
… besonders auch damit, dass Du von Robert gewünscht hättest, dass er erst einmal mit Dir gesprochen hätte, bevor er eine Strafanzeige stellt…
Gleichzeitig bist Du diejenige, die einen „fastalle@lebensgarten-Verteiler“ für eine „Sonder-MV“ im Februar 2023 ins Leben gerufen hat.
Auch mir hat es 700 Euro für einen Anwalt gekostet, damit das Amtsgericht Stolzenau diese Versammlung und ein vorangegangenes Hausverbot der CAIA-Academy für illegal erklärt hat…
Und … was hat‘s gebracht… ?
Rike, Du warst immer wieder diejenige, die beim Kreistanzen für mein „Ausschließen“ eingetreten ist.
Du stehst da an vorderster Front -neben Dhiraja & Dagmar- die mich ohne direkte Anhörung als „entartet“ aus dem ‚Lebens(g)Arten‘ ausschließen wollen.
Das sind für mich NAZI-Methoden.