Angst und Reue

Dies Gedicht ist heute morgen vor der „Güte-Verhandlung“ mit Regine am Amtsgericht Stolzenau mit Herrn Richter Vehling entstanden.

Ich habe davor unsere „Hochzeits-Einladungen“ und unser „Ehe-Gelöbnis“ verteilt … (unter dem Motto -gesehen aus der heutigen Zeit-: mit unserem wunderbaren hoch-spirituellen „Hochzeits-Ritual“ haben wir unsere ‚Fall-Höhe‘ in die derzeitigen Niederungen festgelegt. Schade eigentlich….

Dies Gedicht durfte ich größtenteils im Gerichtssaal vorlesen:

Angst und Reue

Ja, Regine Du hast vor mir Angst und Bange,
und das vielleicht auch schon sehr lange …?

Ich weiß es nicht,/ wann es gab diesen Stich …,

wann es gab diesen Hieb,/ der die Liebe vertrieb … ?

Ich weiß ja nun, vor dieser Angst, der Bösen,/ soll ich mich in Luft auflösen …;

verschwinden vom Lebensgarten-Platz/ mit Hilfe der Mitbewohner-Hatz …;

soll unser Haus räumen,/ vielleicht schlafen unter Bäumen …

Ja, Regine, da werd‘ nun auch ich ängstlich und banger,/ nicht nur von Dir gestellt

zu werden an den ‚Monster‘-Pranger,/ sondern soll verlassen meine Heimes-Welt …

… wenn Du liest mir die Leviten …,/ dann mich zu überbieten …

bei einer Zwangs-Versteigerung …/ und da kommt denn meine Weigerung.

Lass uns doch wieder gelöst in die Augen sehen …,/ ob wir diesen Gerichtssaal nehmen,

ohn‘ Spannung durch den Lebensgarten gehen,

so dass wir ohn‘ ein Reuen,/ uns darauf freuen …

uns demnächst auf Korfu wieder zu sehen…

Ja, Regine, auch ich spür‘ bloße Reue,/ dass es nicht gelang

in großer Treue/ ein Leben lang

zu folgen dem Ehe-Gelöbnis …/ Doch bitte hab‘ Verständnis,

auch für meine Situation./ So geb‘ ich Dir den Ehelohn…

Doch lass uns sehr bald finden …/ vielleicht ja unter Linden …

die Übernahme zu einem fairen Preis,/ für ein Haus, das um die 15 weiß …

Fazit:

Am Ende danach/ leider die Schmach/

von „Güte“ nur/ bei Regine keine Spur/

ihre Orientierung/ knallharte Positionierung !

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