Protokoll des erweiterten Zukunftsteams vom 4.7.2020: Neuausgestaltung einer Vision für die Nutzung des Gemeinschaftsgebäude

Teilnehmer*innen (Kernteam Zukunft 2.0 und Vertreter*innen der Nutzergruppen): Cynthia, Gerold, Samarpan, Katharina, Joos; Lea, Jürgen, Tim, Rashida, Susanne, Krissy, Petra V., Manuel, Charlotte, Jannes

Moderation:              Jannes, Cynthia, Joos

Die folgenden acht Punkte beinhalten die Bereiche mit Potential für neue Synergien in der Raumnutzung des Gemeinschaftsgebäudes. In der Auswertung der Bedürfnisbefragung (s. Protokoll vom 24.06.2020) erfolgte ein erster Planungsentwurf, der während der Sitzung in Arbeitsgruppen weiter erörtert wurden. Hier die Zusammenfassung der Ergebnisse:

  1. Treffpunkte für Alt und Jung und Kinder / soziales Zusammensein

Neugestaltung des Wohnzimmers als Co-Working-Lounge mit Sitzbereich und PC-Arbeitsplätzen; Nutzung als Repair-Café und für technische Hilfen mit Gemeinschaftsdrucker/WLAN; Technikraum im jetzigen Kinderfundus; Verlegung des Jugendraumes in den Billiardraum und Ausbau als Jugendzentrum; Nutzung des Jugendraumes als Fundus (mit Ladenambiente und Vorteil Umkleidemöglichkeiten); Wintergarten als überdachte Sitzgelegenheit (barrierefrei) für Ältere (Lüftungsproblem lösen!) und „unser“ Café („gemütlich, aufgeräumt, funktional und sauber“); Hausmeisterraum als Bibliothek/Leseecke; Fokushalter und klare Nutzungsregeln sind Grundlage für das Gelingen!

weitere Ideen: Badesee (Löschteich auf dem PaLs-Gelände; Sauna (am Heilehaus?) als soziale Treffpunkte;

Bauwagen im Wäldchen mit Spielplatz für die Kinder; Wasserversorgung für die Kinder außen an der Rutsche (Trinkwasser und Matschstelle)

  1. Gemeinsames Essen für Gäste und Lebensgärtner

Gästebereich eher rund um den Ostflügel, Vereinsbereich rund um den Westflügel; Terrasse als gemeinsamer Begegnungsbereich mit Möglichkeit des gemeinsamen Essens (möglichen Einbezug LENA mitdenken!)

  1. Bereich für die einfache Nutzung von Räumen für Vereinsmitglieder

Zendo, Teeraum und Bambusraum primär für die Nutzung durch Vereinsmitglieder ohne Entgelt bei nicht-kommerzieller Nutzung (kommerzielle Nutzung gegen Entgelt); unkomplizierter Zugang zum Buchungssystem (digital); für Nicht-Mitglieder/Langzeitgäste Entrichtung von Nutzungsäquivalent über Arbeitsstunden denkbar (hier wird generell über das Umsetzen unseres Gästebeitrages via (Unter-)Vermieter nachgedacht (analog Kurtaxenregelung, geplant: Versammlung aller (Unter-)Vermieter inkl. Stiftung im Herbst); Übernahme des Hygienemanagements (Grundreinigung) durch Hygienemanagement des Seminarbetriebes (abgegolten); Zendo soll prinzipiell passend zum Raumcharakter genutzt werden (Meditation, Yoga, stille Nutzungsarten); Teeraum wie bisher auch für Behandlungen, Kleingruppen; Bambusraum als Gruppenraum inkl. Bestuhlungsmöglichkeit; Studio/KuKü Nutzung via Raummanagement der Akademie (kein Gewinnbereich), Nutzungsabgleich via Gemeinschaftsstunden denkbar, Raumabnahme muss kontrolliert werden! Nutzung des Studios/Galerie für MVs als Teil des Nutzungsvertrages

  1. Kultur- und Werkstättenbereich

Bühne und Kultur zusammen denken; KuKü weiter als sozialer Begegnungsort offen halten (Feten, Veranstaltungen); Kulturwerkstätten denkbar im Ostflügelkeller; „Sammelsurium der Dinge“ unter der Bühne (Theater- und Sommercamplager etc.)

  1. Seminarbereich

primäre Benutzung von Galerie, Studio und Heilehaus, wobei diese grundsätzlich für Vereinsnutzungen (MVs, Feiern) offen bleiben sollen, Das Heilehaus ist im Besitz der Stiftung und soll zukünftig direkt an den neuen Betreiber des Bildungsbetriebes vermietet werden. Die Belegung soll hier daher zukünftig nur über das Raummanagement der neuen Betreiber erfolgen. Näheres s. Zukunftsprojekt und Protokoll vom 24.06.2020

  1. Besucherbereich (Läden / Café)

Braucht baurechtliche Klärung und genauere Beplanung; gedacht ist an mehrere kleine Läden im Ostflügelkeller mit Zugang vom Ginsterweg, evt. auch als Ansprechbereich für Rezeptionsaufgaben; Kleinkunstkneipe; Cafégarten barrierefrei gestalten inklusive Rampe für Gemeinschaftsgebäude mit Verbindung zu Läden und Kinderspielplatz; Parkmöglichkeiten und -einweisung bei Großveranstaltungen mitdenken!

  1. Arbeits- und Verwaltungsbereich (insbesondere Buchhaltung / Raummanagement)

Vereinsbüro parterre (auch als Poststelle), Buchhaltungsbüro unter Einbezug der Stiftung, Räume für CAIA, Raummanagement, Besprechungsraum; Mediatorenraum und -büro sind gesetzt

  1. Gebäudemanagement

Zusammenlegung der Werkstattbereiche im Heizungskeller; weitere Werkstätten im Bereich der Hütten und Hof Friesland; gewünscht wird auch eine Vereinswerkstatt mit Leihnutzung

Nächstes Treffen des erweiterten Zukunftsteams

Inhalte:

  • Vision/Planung beschreibbar machen;
  • kurz-,mittel- und langfristige Ziele und entsprechende Realisierungsphasen festlegen;
  • erste konkrete Schritte definieren;
  • Verantwortlichkeiten bestimmen

Zeit und Ort:

Montag, den 20.7.2020, 15 – 17 Uhr, in der Galerie.

 

 

5 Kommentare zu „Protokoll des erweiterten Zukunftsteams vom 4.7.2020: Neuausgestaltung einer Vision für die Nutzung des Gemeinschaftsgebäude“

  1. Ein Hinweis zu Punkt 4: Kultur und Werstättenbereich: Die Bühne wurde vom Zweckbetrieb Kulturküche ausgebaut und für die Kellerräume wurden Pläne für Kreativwerkstätten erstellt. Sie wurden nicht nur mitbedacht, sie waren fester Bestandteil der KUKÜ. Dass die Bühne so selten bespielt wurde hängt großteils damit zusammen, dass der Publikumsraum überwiegend als Essaal genutzt wurde, weil hier der Seminarbetrieb in ökonomischer Hinsicht Vorrang genoss. Ich finde es wichtig, dass die Mitwirkenden des erweiterten Zukunftsteams sich mit der Geschichte der Kulturküche vertraut machen, um zu sehen was wir mit der Übergabe des Zweckbetreibs Kulturküche an ABRO an Möglichkeiten gewinnen, aber auch verlieren. Ein erster Einblick bietet mein Beitrag „Der große Kulturküchenraum als Freiraum“ vom 15.07.20

    • Hallo Geoda,
      nur um eventueller Verwirrung vorzubeugen mir als Geschäftsführer von ABRO ist nicht bekannt das wir die Kulturküche übernehmen wollen. Wir finden es sehr wichtig das die Kulturküche ein Zweckbetrieb des Lebensgarten bleibt! Mir ist nur bekannt das 2 Menschen die mit uns hierhergekommen sind sich bei euch im Kulturküchenteam engagieren. Diese beiden sind dabei Lebensgärtner zu werden um sich als Lebensgärtner im Rahmen der Gemeinschaft einzubringen. Vielleicht sollten wir uns dazu nochmal persönlich austauschen? Ganz liebe Grüße Jannes

    • Das wurde schon von der Kukü Gruppe bedacht.
      Allerdings würde ich gerne nochmal zu Bedenken geben, den Jugendraum neben die Kneipe zu legen. Denn erstens wollen wir wohl kaum, dass sich die Jugendlichen Getränke in der Kneipe besorgen und zweitens für mich noch wichtiger, ist der Raum neben der Kneipe ein Raum wo immer Erwachsene vorbei kommen und so die Jugendlichen sich nie in „Sicherheit“ vor der Aufsicht durch die Erwachsenen fühlen können. Vielleicht Absicht aber ich verstehe den Sinn eines Jugendraum anders.

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