Vielfalt der Möglichkeiten bzgl SB

Zur Transparenz schicke ich Euch unten einen Brief der an den Vorstand und die unten genannten ging bzgl des Seminarbetriebs. Es ist kein Gegenentwurf zu den Abro-Lösungen, sondern eine weitere Möglichkeit in die die Abros integriert werden könnten.
Aloha, Manuel

Liebe Vorständler, Zukunftsteam und Menschen die sich mit der Zukunft des SBs befassen, (bitte weiterleiten an wen es betrifft)
In der letzten Vorstandszeit in der wir uns mit dem SB intensiv auseinandergesetzt hatten war mein Infostand dass ein Tragen der Räumlichkeiten durch die damalige Erhöhung der Mitgliedsbeiträge auch ohne SB möglich wäre.
Ist diese Möglichkeit für Euch eine von mehreren Möglichkeiten, und habt Ihr dessen Chancen und Risiken mitbeleuchtet?
Falls ja, vielen Dank für Eure Arbeit, und auch generell danke dass Ihr Euch so intensiv damit befasst. Falls nein prüft bitte ob Ihr diesen Impuls mit aufnehmen wollt.
Ich habe unten ein paar Ideen zusammengefasst die mir zu dieser Möglichkeit kamen. Aus persönlichen Gründen möchte ich dafür gerade kein komplettes Konzept dafür schreiben. Mit vollem Respekt Euch gegenüber sage ich es liegt an Euch die Ihr gerade so viel Energie und Zeit dafür aufwendet, ob ihr diesem Impuls Kraft und Ausarbeitung geben möchtet oder nicht. Vollstes Verständnis wenn nicht.

Lebensgarten ohne SB und mit neuer Aufgabe
Der Lebensgarten stellt seine Räumlichkeiten auf Spendenbasis für Vereine, NGO’s, Kulturveranstaltungen, als Begegnungsort und vieles mehr zur Verfügung.
Er wird dadurch seiner Satzung gerecht den Wandel auf dieser Welt und die Bildung wesentlich zu unterstützen und erreicht weite Teile der Bevölkerung die bisher zu unserem Ort und dem was wir geben können keinen Zugang hatten.

Menschen die Räume nutzen möchten tun dies über den Kontakt zu einem Team das lediglich den Seminarkalender verwaltet, eine Einführung in den Ort gibt, und am letzten Tag die Abnahme macht. (teilweise schon in Ansätzen vorhanden zB das Willkommensteam).
Desweiteren ist eine Lebensgartenkontaktperson für alle Raumnutzenden obligatorisch. (Vertrauen)
Abnahme der Räume erfolgt erst wenn der nötige Standard wieder hergestellt ist.
Die Raumnutzenden sind frei in dem Ausgleich den sie geben. Dieser erfolgt als Spende, daher keine weitere Abrechnung nötig. (Verwaltungsaufwand so gering wie möglich) Es kann eine Minimumsempfehlung geben, Kostentransparenz oder andere Modelle die auszuprobieren wären.
Die Teilnehmerorganisation liegt komplett bei den Raumnutzenden.
Koch und Putzkraft können anhand einer Liste von den Raumnutzenden privat gebucht werden, oder werden selbst gestellt. Ebenso die Teilnehmerorganisation bei Bedarf, allerdings alle drei Jobs auf selbständiger Basis, und daher vom Verein unabhängig.
Bettenverteilung geschieht über das gleiche System wie bei aktuell bei den Schnuppergästen für die Privatbetten, und über ein Team oder PC-Programm können Heilehausbetten angefragt werden. (Hier kann es wieder einen Minimumausgleich für die Bettwäsche geben, die Räume im Heilehaus werden wiederum erst abgenommen wenn der Standard wieder hergestellt ist / oder andere Modelle).

Dadurch ergibt sich die Möglichkeit dass die Räume weiter genutzt werden können, sich der Wirkradius des Lebensgartens durch die Niedrigschwelligkeit erhöht, Verknüpfungen mit Menschen von draußen über Kultur und Vereinsarbeit passieren kann, soziale Organisationen die Gutes auf der Welt bewirken von uns aktiv unterstützt werden.
Durch den größeren Wirkkreis, die entstehende Verbundenheit und die laufenden Veranstaltungen können sich Kollateralgewinne ergeben wie eine Erhöhung des Spendenaufkommens und mehr Bereitschaft von außen den Lebensgarten zu fördern und zu unterstützen.
Herzensprojekte von Lebensgärtner*innen könnten leicht verwirklicht werden was die Nähe zum Verein wieder erhöht.
Zweckbetriebe wie Kukü und Schule für Mediation würden in ihrer Tätigkeit weiter fortfahren können, sogar mehr Spielräume und Möglichkeiten bekommen und wichtiger Bestandteil sein.
Kultur-Theater-Vereinsnutzungen bringen das Konzept Ökodorf in weitere Teile der Gesellschaft unterschiedlichster Couleur. (Das Theater könnte beispielsweise mit Kulturinteressierten aus dem Dorf reaktiviert werden.)
Der Verein Lebensgarten hätte ein Projekt an dem er gemeinsam wachsen kann und könnte mit und an dieser Aufgabe wachsen.
Semiare und Veranstaltungen finden statt wenn diese im Gleichklang mit unserer Satzung sind.
Abros könnten für ihre Seminarideen die Räume ebenfalls nach oben beschriebenem Muster nutzen, oder selbst LebensgärtnerInnen werden.

Dies ist eine kurze Ideensammlung und ohne Vollständigkeit, und auch nicht alles bedacht.
Offene Fragen sind bzgl. der aktuell Angestellten (inweiweit könnten sie weiter für den Verein arbeiten?), ob die Mitgliedsbeiträge auch Reparaturarbeiten stemmen könnten, oder was hier für Programme und Initiativen greifen könnten, etc..

Ich hoffe Ihr seht das nicht als Kritik an Eurer Arbeit, sondern als weiteren Impuls.
Herzlich, Manuel

3 Kommentare zu „Vielfalt der Möglichkeiten bzgl SB“

  1. Danke für diese Gedanken-Option. Ich sehe viele Werte und Ideen dadrin, die teils idealistisch und utopisch, allerdings auch wünschenswert, für eine lebenswertere und nachhaltigere Welt sind. Vielen Dank.

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