Heilungsarbeit im Lebensgarten

Gestern abend wurde bei der MV über Matthias gesprochen, der ein energetisches Heilangebot für den SB und en gesamten Lebensgarten unterbreitet hat. Ich glaube durchaus, dass er ein kompetenter Energieheiler ist, der seine Arbeit versteht und hier auch einges bewirken kann. Davon haben mich die Aussagen der Menschen, die mit ihm in Kontakt waren, überzeugt. Insbesondere, da es LGs waren, die sich selbst mit energetischer Heilarbeit beschäftigen. Und damit bin ich beim Punkt.

Ich bin fest davon überzeugt, dass wir hier im LG mehr als genug Potenzial haben, diese Heilarbeit selbst durchzuführen. Und eine Stimme in mir sagt, dass es wichtig ist und zum Teil genau darum geht, dass wir es selbst tun. Oder zumindest versuchen.

Damit wir in die Eigenverantwortung gehen, damit wir Vertrauen in unsere Fähigkeiten und Kompetenzen zeigen (woran es im LG sowieso etwas mangelt) und weil wir es sind, die an und mit diesem Platz leben und wirken.

Wir können das! Wir sind eigenmächtig! Wir haben die Kompetenz und die Fähigkeiten. Wir können uns z.B. auf dem Dorfplatz treffen und eine energetische Lichtsäule installieren. Dafür brauchen wir keinen Heiler von außen. Viele von uns haben das Wissen, die Kraft und vor allem den Glauben und viele haben zumindest nichts dagegen 😉

Lasst es uns selbst tun, z.B. beim Arbeitseinsatz im November. Ein Arbeitseinsatz – nicht auf materieller sondern auf energetischer Ebene. Und sehen, was passiert. Danach können wir weiter überlegen.

Und wenn es klappt, machen wir mit dem eingesparten Geld eine fette Fete!

7 Kommentare zu „Heilungsarbeit im Lebensgarten“

  1. Liebe Alia,
    ich freue mich über deinen Beitrag, da ich ein ähnliches Gefühl habe. Eigenverantwortung zu übernehmen, statt zu bezahlen und zu erwarten, dass ein Anderer errettet, ist eine starke Entscheidung, die allein schon vieles heilen kann, wenn sie für wahr und ernsthaft angenommen wird.

  2. Das schließt sich doch nicht aus – wie wundervoll, wenn wir alle unser Potenzial nutzen und unser Zuhause heilen und reinigen. Legen wir los!
    Nach allem, was ich in den letzten Wochen erfahren habe, besitzt Matthias Fähigkeiten, die weit darüber hinausgehen, was ich bisher erlebt habe. Warum sollen wir nicht davon profitieren, zum Wohle aller?

  3. Alia, danke für Deinen Beitrag. Du hast es wunderbar ausgedrückt, ohne jemanden mit seinen Fähigkeiten in Frage zu stellen.
    Abgesehen davon bin ich selbst definitiv nicht bereit, Geld für Heilungsarbeit auszugeben; ich frage mich, wieso jemand von außen mir und uns Heilung bringen soll? Ich sehe hier Prozesse, Wandlungen, Schmerz, Auseinandersetzung, Bemühungen, Flucht, fehlende Verantwortung, Täter, Opfer-und Retter (innen) -Verhalten, (…) – das ganze Spektrum des menschlichen Ringens um Wachstum und Heilung. Ich sehe auch, dass viele sich bewegen, manchmal vermeintlich stecken bleiben, manchmal im Kreis tanzen. So wie es beim Wachstum und Leben halt ist. Das ist unausweichlich und wird als so schwer empfunden, wie es für einen persönlich ist oder wie wir es uns miteinander machen.
    Diesem Ort hier scheinen meines Erachtens immer wieder dann besonders dunkle Energien zugeschrieben werden, sobald etwas besonders schwierig ist. Die große und verständliche Sehnsucht nach Rettung. endlich aufatmen können. Dabei mal genauer zu schauen, was wir uns als Gemeinschaft mit unseren lockeren, vielschichtigen und permanent wandelbaren Strukturen auch selbst an Chaos oder Schwierigkeiten einladen, stünde für mich im Vordergrund.
    Dazu unsere eigenen Heilkräfte begleitend zu nutzen, halte ich für einleuchtend und selbstverständlich.
    Ich bin aber der Überzeugung, dass äußere Heilung erst dann wirklich greifen kann, wenn wir(ich) selbst uns (mich) verantwortlich zeige(n) und unsere (meine) eigene Kräfte/Kraft auch wirklich nutze(n).
    Unserem jetzigen Haus wurden auch schlechte Energien zugeschrieben, oweioweiowei…, doch nach praktischer, körperlicher Reinigungsarbeit mit Putzlappen und Farbe, Harke und Samen ist da nix mehr von zu spüren.
    Ich möchte die Frage an jeden Menschen hier in den Raum stellen, ob Du wirklich selbst das Beste, was Du geben kannst, diesem Ort schenkst, ob Dein Herz offen ist und Deine Hände bereit, den Lappen in die Hand zu nehmen und zu putzen, im Innen als auch im Außen. Für Dich, aber auch im Miteinander. Wenn wir selbst nicht dafür sorgen, dass die Alltagsfürsorge (für den Ort und die Menschen…) gewährleistet ist, dann ist eine langfristige Außenheilung aus meiner Sicht für die Katz.
    Davon ab finde ich es auch sehr interessant, mal genauer zu schauen, was Spiritualität mit praktischer Fürsorge zu tun hat. Also nicht nur von Spiritualität zu sprechen sondern sie auch in den Alltagsbereichen zu leben, ganz praktisch und unmittelbar. ZEN-putzen zum Beispiel . In dem Moment, wo wir uns mehr kümmern, fürsorgen, erhalten, pflegen, steigt automatisch die Energie auf einen höheren Level. Das ist Heilung pur. Für Mensch, Flora, Fauna, den Ort und Mutter Erde.
    Und dann wird es hier auch leichter sein, davon bin ich überzeugt.

  4. „Unserem jetzigen Haus wurden auch schlechte Energien zugeschrieben, oweioweiowei…, doch nach praktischer, körperlicher Reinigungsarbeit mit Putzlappen und Farbe, Harke und Samen ist da nix mehr von zu spüren.“

    Danke Arinya, dein Text ist eine schöne, praktische und für mich gewaltfreie Darstellung der Situation. Dies habe ich mit meinem Kommentar so nicht ausdrücken können. Und da auch ich meine dunklen Seiten anschauen will, habe ich festgestellt, daß mein Kommentar nach Wild West Manier hier nicht angebracht war und habe ihn deshalb wieder gelöscht. Für alle, die ihn schon gelesen hatten…

  5. Ich finde ein Ort der Heilung, ist ein Ort der Wandlung. Und ich habe eine Freude daran, Orte zu wandeln. Das tun wir jeden Tag, indem wir bewusst sind, also wirklich da sind und uns der sekündlichen Wandlung hingeben. Auch im Außen. Wir machen Gemeinschaftsarbeit im Garten, denn der wandelt sich augenscheinlich, doch was ist mit den Gemeinschaftsräumen, der KuKü, der Kneipe, dem Wohnzimmer, dem Büro, auch dort ist Wandlung. Ich sehe dort, Spinnweben, abgelebte Farbe und so weiter. Ich wünsche mir ein Update und zwar in regelmäßigen gemeinschaftlichen Tun und Pflegen und bewussten Umgang mit Wandlung und Annahme. Wiederbelebungsprojekte. Der Annahme, das sich alles jeden Tag ändert und das auch zu integrieren, als Chance und Bewusstseinserweiterung und im Tun. Ich bin bereit. Wann fangen wir damit an? Jetzt 🙂 (Danke Arinya für die Putzlappen Vorlage 🙂

  6. @Julia: genau darum geht es.
    In der Küche fehlen noch massig Nachsorgestunden in dieser Woche, wann arbeiten wir zusammen?
    PS. Sogar als Gemeinschaftsstunden anzurechnen!

  7. Ich gestalte gern Räume.

    Und hab soO lange in Räumen gearbeitet, die in ihrer Gestaltung nicht gesund für mich waren und die Küche ist für mich leider hier auch ein solcher Ort. Ich sehne mich nach einem Ort des bewussten Arbeitens, neu Gestaltens und gesunden/bewussten Umgangs miteinander und mit sich selbst, in der Selbstliebe und -erkenntnis und Offenheit für ein neues Selbstbewusstsein.

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