Protokoll zur MV am 03.04.2019

Protokoll der Mitgliederversammlung vom 03.04.2019

Die Mitgliederversammlung beginnt mit einer Einstimmung. Danach stellt Dagmar die Tagesordnungspunkte vor:

TOP 1: Bericht zur Klausurtagung zur Situation des Seminarbetriebs

TOP 2: Gemeinschaftsstunden

TOP 3: Informationen des Vorstandes

TOP 4: Vorstellung Friend-Raising

TOP 1 Bericht zur Klausurtagung zur Situation des Seminarbetriebes

Jürgen stellt die 5 Modelle zum Umgang mit dem Seminarbetrieb (siehe Protokoll Seminarbetrieb Intensivtage 19. u. 20.3.2019).

Modell 3 ist das präferierte Modell und soll weiter verfolgt werden. Die nächsten Schritte sind:

  • Steigerung der Arbeitseffizienz: Erstellung eines Plans für Stundenkontingente, damit das Personal flexibler eingesetzt werden kann
  • Heilehaus kostengünstig attraktiver gestalten (Vorschlag von Arinya und Gerold) und das Preisniveau entsprechend anpassen
  • Selbstversorger-Konzept im Heilehaus und dieses verstärkt bewerben
  • Wochen-Seminare (Bildungs-Urlaub) zu besonderen Bedingungen anbieten
  • Akquise unterstützt von Zuschüssen der Bonnen-Stiftung
  • monatliche Einnahmen-Überschuss-Berechnung

Als „Plan B“ werden von Jürgen drei Alternativen mit den jeweiligen Bedenken vorgestellt:

B1: Heilehaus + Specials

  • bestehende Verträge erfüllen
  • Personal verringern
  • nur passende Seminare annehmen
  • Ginsterweg 3 wird vom Verein getragen

Bedenken:

  • Fixkosten Ginsterweg 3
  • Was kostet die Verkleinerung die Gemeinschaft?
  • Wer macht die Verwaltung?

B2: Zentrum für GfK übernimmt den Seminarbetrieb

  • Priorität für eigene Seminare
  • Zentrum ist eigener Rechtsträger
  • Personalübernahme gerne, aber unklar

Bedenken:

  • Vielfalt wird eingeschränkt
  • Verantwortung Hauptgebäude unklar
  • Wer macht die Verwaltung?

B3 Wie bisher, aber deutlich kleiner

  • „Vier-Säulen-Konzept“ (Küche, Büro, Gebäude, Leitung)
  • 40 WE pro Jahr
  • Gruppen von 20 – 40 TN (ab 20 Pers./Tag)
  • 3-5 laufende Wochenveranstaltungen
  • Teilzeitkräfte + Ehrenamt + Workaways

Bedenken:

  • Verwaltungsaufwand schaffbar?
  • Hohe Arbeitsbelastung
  • ehrenamtliche Beteiligung fraglich

Christian stellt die Finanzplanung vor (worst und best case).

Worst Case (IST-Zustand vom 03.03.2019):

  • Personalkosten unverändert
  • hohe Kosten Einkauf Küche
  • keine weiteren Seminare
  • damit wird ein Minus von 30.000 Euro prognostiziert

Best Case:

  • Personalkosten um 3% senken
  • Einkauf Küche von 11 auf 8 Euro senken
  • zusätzlich 400 TN-Tage

Christian ist zuversichtlich, den Best Case zu erreichen, da mit Stand vom 03.04. die zusätzlichen 400 TN-Tage in Form von 6 gebuchten Seminaren schon erreicht sind.

Der Mittelwert zwischen worst und best case beträgt -15.000 €. Darin sieht Christian ein gutes Ergebnis im Vergleich zu dem Minus von 80.000 € aus dem Vorjahr.

Er bittet um Unterstützung für die überarbeiteten Mitarbeiter (gerne durch das Sozialteam oder Katharina Sanders).

Lars lobt die Arbeit von Vorstand und Seminarbetrieb und betont, dass egal, welches Modell zum Tragen kommt, neue Mechanismen (zur Planung, Evaluation und Kontrolle) installiert wurden, die noch nie da waren.

Dagmar hebt die Kooperation der Teams hervor, die gute Ergebnisse gebracht haben.

Joachim führt an, dass die Finanzbuchhaltungs- und Steuerberatungskosten extrem hoch sind. Dazu berichtet Christian, dass in der Finanzplanung die Steuerberatungskosten aus 2018 eingepflegt wurden, da die Hauptarbeit im Jahr 2019 von der Finanzbuchhaltung übernommen wurde.

Ende Mai wird ein „Kassensturz“ gemacht, um zu überprüfen, ob die Prognosen richtig waren. Bis dahin soll ein Plan B ausgearbeitet werden, der zum Tragen kommt, wenn die Prognosen zu optimistisch waren.

TOP 2 Gemeinschaftsstunden

Lara, die sich um die Listen kümmert, gibt einen Bericht über den aktuellen Stand:

  • es läuft schleppend, von 90 Mitgliedern haben sich nur ca. 30 eingetragen
  • sie will die Liste führen, weiß aber nicht wie, unter diesen Umständen
  • Gruppen sind eingeteilt
  • für eine Kosteneinsparung im SB wäre es nötig, feste regelmäßige Putzdienste zu haben

Lara wird die Liste abhängen und die (Minus-) Stunden in die neue Liste übertragen. Bereits geleistete Stunden aus dem ersten Quartal können in der neuen Liste nachgetragen werden.

Lars empfiehlt einen Stichtag für die Eintragung der Stunden und regt den Umgang mit Minusstunden an.

Bis Ende Juni läuft es weiter wie bisher, wenn es nicht klappt, wird über eine Regelung nachgedacht.

Eva-Regine regt an, einen Aushang zur Erinnerung an die LeDi-Tür zu hängen.

Arinya missfällt die Stundenanrechnung von Mandaten (1 Stunde) im Vergleich zum Arbeitseinsatz (3 Stunden). Dieses Thema soll auch bei der Evaluation Ende Juni mit aufgenommen werden.

TOP 3 Informationen des Vorstandes

  • 17.04.: Wahl des LeitungsteamsDie Gruppe hat das Mandat neu erarbeitet, wer noch Ergänzungen hat, soll diese bitte bis Sonntag an Joachim senden. Am Sonntag wird Joachim das Mandat an die Verteiler senden und danach in den Infogarten stellen.Ankündigung einer wahrscheinlichen Modifikation zur Wahl

    es erfolgt rechtzeitig eine Einladung zur Sonder-MV

  • 19. oder 26.06. Wahl des VorstandesEs werden Moderatoren und potenzielle Vorstandsmitglieder gesucht
  • Der Vorstand erwartet nicht, dass der Seminarbetrieb bis Ende Mai schwarze Zahlen schreibt, aber eine Verbesserung
  • Info von Friedo: Das Steuerbüro Hohaus berät uns nach Auswertung des Quartalsergebnisses 2019 über unsere Situation. Außerdem soll eine Erklärung für die Guthabenshöhe des Seminarbetriebskontos folgen.

TOP 4 Friendraising

Katharina stellt das Modell Friendraising vor. Eine besondere Form des Fund-Raising, das günstig für Vereine ist. Es geht darum, ein Netzwerk von „Freunden“ aufzubauen und sich gegenseitig zu unterstützen.

Weitere Infos gibt es hier: Friendraising-VorstellungMVLg

Katharina wünscht sich Menschen, die sich dafür begeistern können und Koordination zwischen diesen.

Sie stellte weiterhin einen Flyer vor, der von der Schule für Mediation konzipiert wurde, um „Freunde“ zu gewinnen. Freundschaft Flyer doppelseitig2019

Maria regt „Austausch“ nach dem Vorbild von ZEGG an, z.B. Wochenende für Förderer mit Vorstellung der Projekte und die Bildung eines externen Visionsrates.

Joachim hat Bedenken bei der Kombination Freunde und Geld und regt an, erst brauche es eine Vision des LG und dann kann man dafür Unterstützer finden.

Matthias merkt an, dass es für einen Newsletter an Dokumentation und redaktioneller Aufbereitung fehlt. Das PR-Team denkt an, das Geld aus der Pinwand-Aktion dafür einzusetzen.

Joachim macht den Vorschlag einer Paypal-Spende auf der Internetseite.

Weitere Ideen, Vorschläge und Bedenken zu diesem Thema sollen bei einer folgenden MV besprochen werden, auch zu dem Thema „Wer sind wir?“

Ankündigung:

Maria kündigt an, dass sie während der Heart Sangha vom 18.-22.04. ein Yantra (ein großes Mandala) auf dem Dorfplatz gestalten wollen. Da die Farben nicht ökologisch sind und das Yantra bis zum nächsten Regen erhalten bleibt, fragt sie, ob es Einwände gibt. Sie bekommt das OK für das Yantra.

2 Kommentare zu „Protokoll zur MV am 03.04.2019“

  1. Vielen Dank für das schnell zugänglich gemachte und übersichtlich geschriebene Protokoll, liebe Alia.

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