Rückmeldung zur letzten Feedback-MV für Marco

Liebe/r LebensgärtnerInnen

Die Feedback-MV  für Marco ist am letzten Mittwoch auf Grund mangelnder Teilnahme ausgefallen. Es ist unglaublich, im Lebensgarten leben an die 120 Menschen und zur Feedback-MV, die lange angekündigt ist und in der über eine Vollmitgliedschaft mit entschieden werden kann, kommen 6 Personen. Ich kann es nicht anders sagen, ich finde es  wirklich armselig und respektlos, nicht nur für die Menschen die ein Feedback erwarten sondern auch für die Leitung, die sich diesen Abend frei hält. Die Feedbacks in Briefform sind immer ein Extra, es kann ja nicht sein, dass 5 Personen anwesend sind und 10 Briefe verlesen werden. 15 Personen ist das Mindeste und Briefe sind zusätzlich, so haben wir es vor langer Zeit auf der MV beschlossen. Es sagt allerdings viel über die Wertschätzung einer Feedback—MV aus. Außerdem wundert mich, dass immer wieder der Mangel an Sozialräumen ein Thema ist und wenn einer angeboten wird, wie in der Feedback – MV mit dem ausführlichen Sharing, wird es nicht in Anspruch genommen. Dhiraja und ich fragen uns, ob es ein Thema für die MV ist und ob es hier ein Update braucht. So macht es auf jeden Fall keine Freude diese Aufgabe, die Dhiraja und ich seit Jahren begleiten und für wichtig halten, weiterzuführen.

Reiner Moussa

 

3 Kommentare zu „Rückmeldung zur letzten Feedback-MV für Marco“

  1. Hallo Reiner Moussa,

    es tut mir leid, dass Du über den Ablauf am Mittwoch Abend verärgert bist. Vielleicht solltest Du mal hinterfragen, warum so wenig Menschen bei der Feedback-MV waren. Die letzte Feedback-MV von Marthe war sehr gut besucht, da gab es das Problem nicht.

    Ich behalte mir auch in Zukunft vor, von Fall zu Fall zu entscheiden, ob ich an Feedback-MVs teilnehme oder nicht.

  2. Ich fand den Termin etwas ungünstig. Alle, die mit dem Seminarbetrieb zu tun haben, waren wegender großen Gruppe in Ausnahmezustand.
    Grundsätzlich scheint mir wichtig, zu den Feedbacks zu gehen. Idealerweise auchoder gerade dann, wenn es eine schwierig empfundene Verhaltensweise zu konfrontieren gilt.
    Schade, wenn das nicht der Fall ist.

  3. Meine Meinung dazu, und das nicht nur für Marco, ist, daß es scheinbar nicht ausreicht über den Infogarten einzuladen.
    Wenn ich zu so einer wichtigen Sache einlade, mache ich das vorher durch persönliche Ansprache von Mensch zu Mensch.
    Das gleiche würde ich für Kennenlern Cafes machen.
    Meiner Meinung nach ist das die Aufgabe für den, der sich hier vorstellen möchte, das Probejahr macht und später das Feedback erhält.
    Ich finde es nicht gut, die Gemeinschaft dafür veranwortlich zu machen.

    Warum war ich nicht da? Weil sich bis auf das Verleihen eines Werkzeuges vor ca. einem Jahr, kein weiterer nennenswerter Kontakt ergeben hat.
    Für das Werkzeug wurde sich auch die Mühe gemacht mich anzusprechen. Da wurde ich gesehen, später nicht mehr. Dies hat mich dazu bewogen nicht zur MV zu gehen. Dies ist für mich mein gegebenes Feedback.
    Wenn ich irgendwo einziehe, klingel ich auch bei dem Nachbarn und stelle mich vor und schreibe ihm keine Einladung als Anzeige in der Tageszeitung.
    Dies sehe ich als große Aufgabe für den Menschen, die hier ankommen und ein Feedback erhalten möchten und nicht als Aufgabe für die Gemeinschaft dies zu erledigen.
    Auch als Aufgabe sehe ich dies für die Paten, die den begleiteten Menschen darauf hinweisen sollten.

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