Zur Finanzsituation: Empfehlungen der 8er AG

An alle Lebensgärtnerinnen und Lebensgärtner

 Liebe*r Lebensgärtner*in,

wir, die Unterzeichnenden, haben uns zusammengefunden und aufgrund unserer großen Betroffenheit angesichts der aktuellen Situation hier im Lebensgarten versucht, anhand der vorliegenden Zahlen den ersten Ansatz eines Sanierungskonzeptes zu entwickeln.

Uns ist allen klar, dass sich der Verein und der Seminarbetrieb in einer extrem prekären finanziellen Situation befinden und sich auf eine Insolvenz zubewegen, wenn wir nicht sofort gegensteuernde Maßnahmen entwickeln und durchführen.

Dabei wollen wir jede*n einzelne*n Lebensgärtner*in ansprechen, denn es geht um den Fortbestand des Vereines Lebensgarten, um unsere Gemeinschaft, dein Leben hier.

Wer glaubt, jetzt nichts beitragen zu können, lebt aus einem Mangelgefühl heraus, welches den Verein und besonders die Menschen belastet, die sich einbringen und Sorge für die Gemeinschaft tragen. Der menschliche Organismus ist ebenfalls so gestrickt: Wenn ein oder mehrere Hauptorgane schwächeln, müssen andere Organe einspringen; wenn sie auf Dauer überbelastet werden, erkranken sie ebenfalls. Und der Lebensgarten ist genau so ein Organismus.

Jetzt und hier geht um dich und deine Haltung angesichts einer Situation, die sofort von jedem einzelnen Menschen hier Handlung erfordert.

Wir möchten dir im Folgenden unsere Lösungsideen zur Abwendung einer Insolvenz mit konkreten Vorschlägen zur Erhaltung des Vereines vorstellen. Dabei geht es uns nicht um die bereits vom Leitungsteam übernommenen Aufgaben wie mittel- und langfristiges Reduzieren der Kosten, Controlling, Akquise, Fördergelder, Spenden …

Wir wollen

  1. die akute Insolvenzgefahr abwenden und
  2. eine Basis schaffen, um damit ein gesundes Fundament für den Fortbestand des gemeinnützigen Vereines zu erschaffen.

Ausgangsmodell:

Sowohl der Verein als auch der Seminarbetrieb haben zur Zeit ein Liquiditätsproblem, d. h. es ist nicht genug Geld auf den Konten, um die Löhne und andere laufende Kosten zu bezahlen. Wenn wir derzeit ca. 30.000 € benötigen, um dem neu gewählten Leitungsteam auch eine faire Chance zur Nachholung aller bislang nicht getroffenen unternehmerischen Entscheidungen hinsichtlich nachhaltigem wirtschaftlichem Erfolg mit motiviertem Personal zu ermöglichen, wären pro 100 erwachsene*r LG*in einmalig eine Spende von 300€  nötig.

Lösungsvorschläge:

Kurzfristige Maßnahmen müssen von uns als Verein bzw. von den einzelnen Lebensgärtner*innen und den Angestellten getragen werden. Ansonsten können die laufenden Kosten sowohl des Vereins als auch des Seminarbetriebes nicht bezahlt werden und die Insolvenz droht.

Folgen: Auflösung des Vereins, Verlust der Gemeinnützigkeit (und damit weitere Konsequenzen, u. a. müssen wir bei Interesse an einer Nutzung der Räumlichkeiten im Gemeinschaftsgebäude wie Kulturküche, LeDi, Wohnzimmer, Räume für Feiern, Partys, Gruppentreffen, Billard, Kneipe usw. für die Unterhaltskosten von grob 4.000 € monatlich aufkommen, d. h. diese müssten auf die hier lebenden Menschen umgelegt werden).

Um die erforderliche Summe von 30.000 € aufzubringen, haben sich die Angestellten des Vereins und des Zweckbetriebes einschließlich der von außen kommenden Nicht-Mitglieder bereit erklärt, für die kommenden vier Monate auf insgesamt monatlich 2.500 € Gehälter zu verzichten (mehrere Einzelpersonen verzichten auf bis zu 25 % ihres Gehaltes), das sind insgesamt 10.000 €, also bereits ein Drittel des benötigen Betrages!!!

Durch diesen großzügigen Verzicht der Angestellten bei ihrem eh schon geringen Stundenlöhnen fehlen nun noch 20.000 €.

 Diesen Betrag brauchen wir von den Mitgliedern des Vereins!

Dringend und schnellst möglichst noch in diesem Jahr!

 Das bedeutet für den einzelnen LG mindestens 200 €; das ist die Minimalsumme, die einige andere Aspekte noch nicht berücksichtigt.

Damit haben wir uns erst mal aus der akuten Insolvenzgefahr hinaus gebracht.

Doch bei Durchsicht der laufenden Kosten insbesondere des Vereins ist ein zu geringes Beitragsaufkommen deutlich.

Nicht der Seminarbetrieb ist z. Z. das größte Sorgenkind, sondern der Verein!

Die Zahlung der Vereinsgehälter und Kosten ist für die kommenden Monate nicht mehr gesichert.

Es muss unabdingbar Mehreinnahmen geben und auch eine Einsparung von Kosten, deshalb empfehlen wir Folgendes:

  • eine einmalige sofortige Zahlung von 200 – 300 € pro Vereinsmitglied
  • die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge (evtl. gestaffelt)
  • zwei Gemeinschaftsstunden pro Monat / oder finanzieller Ausgleich (alle in Teams Tätigen übersteigen diese Stundenzahl ohnehin um ein Vielfaches – betrifft etwa 1/3 der LG)
  • eine Einlage von 2000 € bis 3000 € von neuen Mitgliedern (Anerkennungsbeitrag für bereits geleistete Arbeit und Investitionen)

Damit würden wir mittel- und langfristig die absolut notwendigen höheren Einnahmen im Verein erzielen.

Wir wünschen uns einen konstruktiven Umgang mit dieser an der Realität orientierten Lösungsidee und bieten diese als Entscheidungsgrundlage. Wir selbst sind bereit, die Mitverantwortung zu übernehmen und diese Schritte mitzugehen, denn uns liegt unser Verein Lebensgarten sehr am Herzen. Gehst du mit?

Auf der nächsten MV am 10. Oktober beschäftigen wir uns u. a. mit diesen Themen; am 17. Oktober wird es eine Sonder-MV geben, in welcher Entscheidungen getroffen und abgestimmt werden.

Wir hoffen, dass dich dieser durchdachte Appell erreicht und wir gemeinsam eine Entscheidung zur Veränderung hinsichtlich einer gesunden finanziellen Basis für unser gemeinsames Leben hier treffen.

In diesem Sinne grüßen dich herzlich

Arinya, Caitanya, Evelyn, Gerold, Kai Uwe, Marthe, Petra V. und Rike

24 Kommentare zu „Zur Finanzsituation: Empfehlungen der 8er AG“

  1. …danke für eure Initiative,
    bleibt noch zu erwähnen, dass wir -der Verein insgesamt- schon viele Jahre über unsere Verhältnisse gelebt und defizitär gewirtschaftet haben- nur dass bisher die Finanzlöcher durch großzügige Spenden der Familien Kennedy/Hübner gestopft wurden.

    • Ergänzung: ein gemeinnütziger Verein muß auch nicht unbedingt wirtschaftlich arbeiten. Spenden und Fördermittel anzukurbeln gehört auch zum Konzept. Diese werden für Investitionen und Projekte gebraucht und sind im Sanierungskonzept noch wenig berücksichtigt.

    • Dieses Seminarhaus hat jährlich 5-stellige Beträge versenkt:
      https://www.osterberginstitut.de/index.htm
      wer hat Zeit und Lust da anzurufen, um herauszufinden, welche Seminarleiter für 2019 neue Seminarhäuser suchen? Vielleicht buchen die sich ja bei uns dann ein:
      Osterberg-Institut der Karl Kübel Stiftung (bei Malente)

      Zum Jahresende 2018 wird das Osterberg-Institut den Betrieb einstellen und das Seminarhaus schließen. Bis dahin finden Seminare wie geplant in gewohnter Qualität statt. Anmeldungen sind weiterhin möglich. Wir bedauern diesen Schritt, der rein wirtschaftlich begründet ist, sehr und danken allen Seminarleitenden, Teilnehmenden, Gästen und Kooperationspartnern für ihr Vertrauen.

      Daniela Kobel Neuhaus
      Vorstand

      Das Osterberg-Institut ist Teil der gemeinnützigen Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie.

      • ich versuche es noch mal: wer entwirft einen wirklich einladenen Text mit einem ansprechendem Foto aus unserer Seminarraum-Bilder-Galerie für die Seminar-Leiter des o.g. Hauses, die jetzt für 2019 neue Vertragspartner für ihre Seminare suchen. Wer hat das Zeug sich mit dem Osterberg-Institut kurzfristig in Verbindung zu setzt und dafür zu werben, dass dieses Haus entweder unsere Mail an die entsprechenden Seminarleiter weiter zu leiten oder uns ihr Adressenmaterial zur Verfügung zu stellen, damit wir selber akquirieren können.

    • Oh Leute, ist das eine Disskussion, mit welchen Mitteln wir kurzfristig eine Insolvenz verhindern? Oder persönliche Meinungen, warum der oder die gerade nicht kann. Ich wünsche mir heute Abend eine sehr gut besuchte Mitgliederversammlung, in der umsetzbare Entscheidungen vorbereitet werden, über die dann in einer Woche verbindlich abgestimmt werden können und diese dann auch umgesetzt werden.

      • Vielleicht WOLLEN wir Sabbeltaschen lieber den halben Tag über irgendetwas zum Hundersten Mal reden anstatt konstruktiv mit Taten den Verein aufrecht erhalten? Wenn wir so weiter machen, dann haben wir schon ganz bald den ganzen Tag dafür Zeit.

      • ..ich habe bereits einen „einladenen Text mit einem ansprechendem Foto aus unserer Seminarraum-Bilder-Galerie für die Seminar-Leiter“ entworfen und an Caitanya geschickt…

  2. Claudia Spicher
    Hallo an alle, ich bin betroffen von dem Brief.
    Leider bin ich im Moment viel auf Fortbildung und kann daher Mittwoch nicht dabei sein.
    Eine Sitzung zu diesem Thema außerhalb der Ferien fänd ich angemessener.
    Daher schreibe ich hier meine Meinung:
    Ich glaube, dass es äußerst illusorisch ist, dass viele Mitglieder 300€ auf einmal zahlen könnten. Wir haben so viele Menschen mit wenig bis Harz 4 Einkommen, Alleinerziehende, Familien mit Kindern, Frührentner, Rentner mit geringen Renten. Organismus hin oder her! Wo nichts ist, kann man auch nichts herzaubern!

    Wir können meiner Meinung nach nur schauen, was jeder einzelne geben kann. Und wenn das nicht reicht, dann ist es vielleicht tatsächlich so, dass es nicht geht!

    So viele Menschen hier sind an Ihrer Grenze, vielleicht müssen wir das verstehen und damit mal umgehen.

    Für den Seminarbetrieb kann man vielleicht einen Investor suchen, wenn wir es nicht schaffen.

    Ich schätze die Arbeit, die bisher getan wurde sehr. Da wurde getan, was Leute , als meistens ungelernte Kräfte in diesen Bereichen, tun konnten. Mehr ging nicht.
    Aber ich sehe andererseits immer wieder, dass nicht genau genug gearbeitet werden konnte (siehe allein Bearbeitung und Verwaltung von Mitgliedsbeiträgen). Dabei ist viel Geld verloren gegangen. Das finde ich sehr schade.

    Ich kann mich nicht mit diesem Betrieb beschäftigen, da ich nach 2 Jahren Selbstständigkeit immer noch sehr mit meinem eigenen Betriebe beschäftigt bin.
    Und wenn der laufen soll, muss ich mich ins Zeug legen.
    Das muss ich leider ganz ehrlich so sagen.
    Ich weiß von vielen , denen es so geht. Die viel Arbeiten oder mit Menschen arbeiten und damit völlig ausgelastet sind.
    Wir sollten alle, jeder einzelne zu unserer verfügbaren Kraft und unseren Grenzen stehen.
    Ich könnte vielleicht 1-2x spenden in einer für mich angemessenen Höhe, danach geht es auch bei mir nicht mehr.

    Erhöhung des Mitgliedsbeitrags auf 50€ würde ich ok finden.

    Ich wünsche mir , dass wir realistisch sehen was möglich ist und nicht versuchen zu retten, wenn es zu spät ist!

    Ich grüße Euch

    Claudia

    • Wer möchte, das wir am Wochenende noch eine Extra MV durchführen für alle diejenigen, die Mittwoch nicht können?

    • Liebe Claudia, ich bin Frührentner und nicht mehr als 3 Stunden am Tag im Sinne einer Erwerbstätigkeit belastbar. Und trotzdem gestalte ich aktiv in unserem Verein mit dem Ziel des Wohlergehens all derer, die das gleiche Ziel verfolgen. In dem ich mit meinen Kräften umsichtig umgehe. Da kann ich Deine Aussage: Organismus hin oder her! Wo nichts ist, kann man auch nichts herzaubern! einfach nicht stehen lassen, was ist das denn für ein Armutszeugnis, welches Du dieser Gemeinschaft ausstellen willst. Wie sehen das denn die Anderen hier?

      • Hey Kai-Uwe,
        ich meinte das nur finanziell! Ich kann im Moment keine Löcher stopfen und viele Andere auch nicht. Das war das, was ich gesagt habe.

        Das meinte ich mit, wo nichts ist, kann man nichts herzaubern. Ich werde geben ,was ich kann, nicht weniger und nicht mehr!

  3. Es geht eben bei dem ganzen Konstrukt darum, endlich zukunftsfähige Strukturen zu schaffen auf allen Ebenen.
    Nur Löcher stopfen, das muß aufhören, da bin ich ganz bei dir.
    Und jeder so, wie er kann. Wir wollen erst einmal aufzeigen, was nötig ist. Wie die Verteilung der Lasten konkret aussieht – genau darum geht es in der nächsten Zeit.
    Wenn wir gemeinsam anpacken, machen wir etwas Schönes aus der Krise.

  4. Liebe Claudia, liebe Katja, bzgl. Termin in den Ferien: es brennt, da dürfen wir keine Zeit verlieren, Ferien hin oder her. Abstimmung ist außerdem – wie o.a., NACH den Ferien.
    Außerdem frage ich mich, wo ihr beide denn dann auf den anderen MV´s gewesen seid, die nicht in den Ferien lagen? Z. B. auf der Jahreshauptversammlung?
    Mich macht es betroffen, immer wieder Entschuldigungen zu hören, warum jemand sich GAR NICHT beteiligen kann.
    Zumindest 2 Std. MV. ab und an sollte drin sein und gehört zu den Vereinbarungen, die wir alle bei Eintritt in den Lebensgarten eingegangen sind.
    Ihr habt Wichtiges zu sagen! Seid doch einfach bei Entscheidungsprozessen aktiv dabei und entwickelt mit. Das würde so sehr helfen und die Menschen entlasten, die sich letztendlich ja auch um eure Belange mit kümmern. Mitarbeit heißt nicht, alles jederzeit machen zu müssen, sondern sich zu beteiligen, miteinander zu schauen, was notwendig ist und gerade geht.
    Bei dem einen viel, bei dem anderen weniger… Es ist einfach ein komisches Gefühl für mich, wenn ich Menschen in den 4 Jahren meines Hierseins selten bis nie während der Zusammenkünfte zu Entscheidungsfindungen sehe.
    PS. Ich kenne die Position der Selbstständigen genau, denn ich habe nach meinem Hierherziehen meine Selbstständigkeit erneut von Null beginnen müssen.

    • liebe Arinya,
      bitte erlaube mir einige Fragen und einige Anmerkungen.
      Du entscheidest, ob Du darauf eingehst oder nicht.

      hast Du eigentlich Kinder?
      hast Du Erfahrung damit, was es bedeutet, ein Leben als Familie – oder als Patchworkfamilie oder als Mutter und Vater, die kein Paar sind und nicht zusammenwohnen, oder als alleinerziehende Mutter – mit einem Kind oder mehreren Kindern zu führen?
      hier im Lebensgarten?
      ich neige nicht zu romantisierenden Verklärungen der Vergangenheit – doch meine Kindheit in einem kleinen Sechshundert-Seelen-Dorf im Nordschwarzwald (ich bin 1965 geboren und war bis 1973 dort) erscheint mir in manchen Aspekten heiler als das, was hier heute möglich ist.

      (Beginn Exkurs:
      mit Swana Perl und Julian Gebken, mit Christin und Harald Klumm, mit Katja Richter, mit Anne-Katrin Schwab, mit Fabienne und Hinrich Lau, mit Hanna Kimpel und Jan Kimpel-Rebensdorf, mit Nesrin Caglak und Jakob Reisberg sind seit 2016 folgende 19 (neunzehn) Kinder aus dem Lebensgarten weggezogen:
      Sophia und Joscha S. und Merle und Linda und Tom und Adrian und Elias und Milan und Jaron und Yuna und Mayalin und Amelie und Noam und Paula und Joscha K. und Milo und Ida und Mirima und Melet
      (Joanna Carle und Ulrich Schäfer mit ihren beiden Söhnen Kaspar und Eliah zähle ich hier nicht mit)
      am 27. Oktober 2013, also vor knapp fünf Jahren bin ich hierher gezogen. in den ersten Wochen entstand in mir folgendes Bild:
      wenn hier nicht tiefgreifende Veränderung stattfindet, wird der Lebensgarten in naher Zukunft eine Siedlung älterer und alter Menschen sein, kleine Autos werden hinein und wieder hinausflitzen, die Pflegedienstmitarbeiter*innen, Physiotherapeut*inn*en und Ergotherapeut*inn*en u.a. zum Hausbesuch bringen. Kinder wohnen keine mehr hier.
      Ende des Exkurses)

      mittwochsabends 20 Uhr: da bin ich, wenn er gerade bei mir ist, bei meinem Sohn Lovi. eine Zeitlang habe ich versucht, jeweils eine abendliche Betreuung für ihn zu finden, damit ich in die MV gehen kann. das hat sich für mich als ein sehr schweres bis unmögliches Unterfangen herausgestellt.
      Jan Frieling hatte dankenswerterweise versucht, ein Alternieren des MV-Termins zwischen einem Nachmittags- (16 Uhr) und einem Abendtermin (20 Uhr) zu erreichen; eine Kinderbetreuung während des Nachmittagtermins war im Aufbau. Ich weiß nicht, ob das eine Fortsetzung finden wird.
      20 Uhr bis 22 Uhr: da bin ich nach einem langen Tag müde.

      es soll ja Gemeinschaften geben, in denen die Kinder und die Familien mit Kindern wirklich dazugehören …

      alles weitere, Arinya, würde ich Dir gern im persönlichen Gespräch sagen und Dir zuhören.
      ziemlich freundlich,
      Andreas

      • Lieber Andreas,
        Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Auch ich bin Vater, war ganztägig, wie auch meine damalige Frau, beschäftigt und wir haben es trotzdem geschafft zu Kitaabenden, Elternabenden, Pflegschaftsabenden und und und zu gehen. Also bitte mal den Ball flach halten. 2 Stunden MV im Monat sollten doch wohl drin sein, wenn ich Interesse an Gemeinschaft habe.

    • Hallo Arinya,
      als Du noch nicht hier warst war ich sehr aktiv!!!!!
      Das hast Du aber nicht miterlebt. Ich lebe seit nun 17,5Jahren hier. Als ich neu war wollte ich auch vieles verändern. Ich habe aber in all den Jahren gelernt, dass vieles nicht zu verändern ist und habe Abstand genommen.
      Ich schenke meine Energie nun in meiner Arbeit und erlebe gute Weiterentwicklungen, das liegt mir mehr.
      Da ich die ganze Woche mit Menschen arbeite , bin ich abends nicht mehr in der Lage Gruppenprozesse zu verfolgen.
      Es ist im Moment so und Druck hilft mir nicht zurück zu kommen.

  5. Ich wünsche mir heute Abend eine sehr gut besuchte Mitgliederversammlung, in der umsetzbare Entscheidungen vorbereitet werden, über die dann in einer Woche verbindlich abgestimmt werden können und diese dann auch umgesetzt werden, ganz konkret, wer kümmert sich jetzt um was bis wann. Alles kann mit dem neuen Leitungsteam abgesprochen werden, so dass wir gebündelt vorgehen. Damit wir auch noch im kommendem Jahr Mitgliederversammlungen durchführen können, weil wir noch einen Verein haben.

  6. Boah! Ich als Mitarbeiterin profitiere?
    Das klingt, als wenn wir im Betrieb alle faul auf unseren Hintern sitzen und uns füttern lassen wie Jungvögel im Nest!

    Profitieren tun unsere Gäste, wenn es weiterhin im Lebensgarten Seminare gibt!
    Profitieren tun alle LebensgärtnerInnen, wenn das Gemeinschaftsgebäude a. mit Leben erfüllt ist, b. erhalten und geheizt werden kann.
    Profitieren tun auch die BettenanbieterInnen, wenn durch genug Gäste ein Zuverdienst in ihre Kassen fließt.
    Profitieren tun wir alle, wenn durch Seminare interessante Leute, Ideen, Techniken, Energien hier wehen und weben und uns alle mit beeinflussen.

    Übrigens, ich bin heute abend NICHT dabei.
    Weil ich
    1. einen Newsletter fertig mache (ohne dafür jede eingesetzte Stunde abzurechnen),
    2. diese Energien von Frust, Drama, Vorwürflichkeiten, Angst, Stress und Druck nicht in einer großen Gruppe aushalte, ohne mich meist einige Tage danach eigentlich erholen zu müssen.

    Was ich mir/uns aber nicht leisten kann, da die Arbeit sich nicht von selbst macht und gerade jetzt, wo wir die neue Buchungssoftware eintunen und alles ungefähr doppelt so lange dauert wie sonst (was wir uns übrigens auch nicht alles bezahlen (lassen)). Später wird die neue Software uns viel Arbeitstunden einsparen, jetzt im Moment kostet sie noch Zeit.

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