Ideen zur Internet-/Telefonversorgung im Lebensgarten

Liebe MitgärtnerInnen,

die Verbesserung der aktuellen Situation lässt uns nicht los. Wir haben einen Weg gesucht, um uns kurz- und mittelfristig deutlich weniger WLAN-Quellen auszusetzen.

Idee 1 | Mittelfristige Lösung:

Mittelfristig können wir alle Häuser an ein kabelgebundenes Netz anschließen. Z. B. im Zuge der Verlegung der Fernwärme-Leitungen können wir ein eigenes Netz zu allen Häusern legen lassen und uns darüber mit Telefon und Internet versorgen. Das dauert aber noch bis nächstes Jahr. Finanzierbar ist dies dadurch, dass wir(jeder) weiterhin so viel bezahlen, wie bisher, allerdings gemeinsam in einen Topf über einen Anbieter. Wir meinen, dass die Summe dessen, was jeder von uns im Moment für Telefon und/oder Internet bezahlt, diese Investition refinanzieren würde.

Idee 2 | Kurzfristige Lösung:

Wir können, wenn wir wollen, aber auch sehr schnell viele WLANe überflüssig machen. Hierzu könnein wir ein weitreichendes WLAN installieren, das uns alle versorgen kann. Zumal für den Seminarbetrieb ein stabiles und schnelles WLAN (besonders für die Gäste und SeminarleiterInnen) immer wichtiger wird. Damit würden private Anschlüsse(Einzelversorgung) überflüssig und die Zahl der Strahlungsquellen reduziert sich auf ein einziges Netz.

Habt ihr Informationen, welche Schwierigkeiten damit verbunden sein können? Bitte nennt uns eure Ideen/Befürchtungen, damit wir sie berücksichtigen und die bestmögliche Lösung erarbeiten können.

Die Vorteile, wenn wir diesen Weg beschreiten würden, sind vielfältig. Durch eine gemeinsame Anlage können wir die Stabilität/Geschwindigkeit des Netzes verbessern. Bei gleichbleibenden oder leicht niedrigeren Kosten kann es uns gelingen im Lebensgarten eine IT-Stelle zu schaffen. Das würde uns einen Experten bescheren, auf den jeder zugreifen kann. Diese Person kümmert sich nicht nur um persönliche Computer-Hard- und Softwarefragen, sondern könnte auch im Seminarbetrieb anfallende IT-Aufgaben begleiten oder übernehmen. Dies würde insbesondere Jürgen, der notgedrungen diese Aufgaben zusätzlich zu seinen Tätigkeiten bisher übernimmt, auch deutlich entlasten.

Mit so einer Ausrichtung können wir aus der Gemeinschaft heraus sogar neue digitale Lösungen entwickeln. Das wäre eine Leuchtturmposition, die Strahlkraft auch für andere Gemeinschaften hätte!

Könntest du dir vorstellen, dass wir uns hier eine gemeinsame Telefonanlage einrichten und uns auch mit Internet zusammen versorgen?

Die freudige Diskussion ist eröffnet!

Euer IT-Planungsteam

1 Kommentar zu „Ideen zur Internet-/Telefonversorgung im Lebensgarten“

  1. Die Idee finde ich nach wie vor ziemlich gut, was mir sofort einfällt, ist die Frage, wo deponiert man die Router/Weiterleiter des Netzes, sodass niemand die x-fache Portion Strahlung abbekommt. Die Info, daß es nach 1m schon rapide abnimmt, hilft dabei sehr, mein Gefühl bleibt aber, daß es dafür gut durchdachte Lösungen braucht.
    Ansonsten in einer anderen Sache: ich mag das Wort Leuchtturm-Position nicht, es klingt für mich immer anmaßend und unnötig. Ich finde, es geht uns nichts an, ob wir für andere Menschen oder Gemeinschaften eine solche Position einnehmen oder nicht, und es ist aus meiner Sicht auch unerheblich, wichtig ist, daß wir das tun, was uns stimmig erscheint.
    Und diese Ideen erscheinen mir persönlich sehr stimmig. Vielen Dank dafür!
    LG

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