Wie geht es gerade weiter im Seminarbetrieb/Vorstand nach der letzten MV??? Eine MV die mich sehr bewegt hat.

Wie geht`s euch im Vorstand gerade und euch im SB?
An dieser Stelle schon mal ein dickes DANKE für euer Engangement!!!
Wie ist die Stimmung und Kommunkation nach der letzen MV zwischen Vorstand und SB? Es gibt bisher kein Protokoll und auch sonst keine Neuigkeiten. Ohne Drängen zu wollen – ich kann mir vorstellen dass ihr weiterhin alle gut eingespannt seid – würde ich mich sehr freuen zu hören, was euch seitdem bewegt, wie es weitergeht, wie ihr im Kontakt seid nach dem Stimmungbild dass ja sehr kontrovers war, was ich gespürt und gehört habe.

Über eine Woche ist die MV her. Eine MV die mich so bewegt hat wie selten eine zuvor.
Selten war für mich so deutlich spürbar dass da Raum und Zeit für Wertschätzun Feiern gefehlt hat – mein Empfinden.
Da haben über viele Monate Menschen viel Energie und Zeit investiert um den SB besser aufzustellen. Mit Sicherheit noch nicht perfekt, vielleich auch noch nicht tragfähig…das weiß ich nicht und mag ich nicht beurteilen. Was ich gesehen habe, dass sich was bewegt hat, dass es einen Umschwung gibt und in mir das Gefühl dass es auf einem guten Weg ist. Und das einfach nur anzuerkennen, zu würdigen ohne wenn und aber, ohne Forderung, einfach erst mal nur anerkennen…wohin es auch immer führen mag. Denn bewegt hat sich was. Und ich hatte das Gefühl dass die Menschen sich nicht gesehen gefühlt haben. Nicht sehr motivierend um volle Kraft weiterzuarbeiten, oder? Wenn es wie nur darum geht die Menschen davon zu überzeugen dass es Hand und Fuß hat was passiert…aufbauend auf Vertrauen lässt es sich glaub ich besser arbeiten.

Gleichzeitig hat mich auch die Intensität des Vorstands berührt, seinen Blickwinkel und Standpunkt zu sehen. Die Einschätzung von dieser Seite zu hören…auch die Erschöpfung, das bedrückt sein und die Überforderung mit der ganzen Thematik mit dem SB über so lange Zeit. Und den unglaublichen Einsatz der vom Vorstand kommt! Danke auch hier nochmal!!!

Und dann beide Blickwinkel und Seiten so nebeneinander stehen lassen können. Anerkennen!

Zum Stimmungbild…
am nächsten Tag gab es in mir den Wunsch und gibt es immer noch…meine JA Stimme zurück zu ziehen. Ich will mich enthalten. Warum? weil ich keine Vorstellung davon habe was es bedeutet den Seminarbetrieb so neu zu strukturieren, dass er ein eigener Verein wird, sozusagen „unabhängig“ vom Lebensgarten. Vor allem die Resonanz der Menschen die im SB aktiv sind, hat mich betroffen gemacht. Und mag an dieser Stelle einfach nochmal sagen

„Wow! Was ihr alles bewegt habt! Danke für euren Einsatz, für euer dran bleiben und euer daran glauben!!!“

Mich bewegt die Frage wie vielen es noch so ähnlich ging? Was hat euch bewegt?
Und damit verbunden auch die Frage, welche Entscheidungen sind tatsächlich gut in der MV aufgehoben, müssen dort getroffen werden? Wo, ich behaupte, doch so einige sind die sich mit der Materie über die da abgestimmt wird, nicht vertraut fühlen. So geht`s mir oft. Und da wünsch ich mir so sehr eine Vertrauenskultur und Stärkung derer, die sich auskennen.
Mein Ja, war sehr stark motiviert von der Stimmung „oh ja, mehr Raum für andere Themen auf der MV als SB!“

Okay…so viel für heute und hier. Ich bin auch etwas aufgeregt sowas zu schreiben und zu veröffentlichen. Meine Meinung und Empfindung mit euch zu teilen. Bin gespannt und dankbar für Resonanz und Rückmeldung.

Mit berührten und wachen Grüßen
Magdalena

 

10 Kommentare zu „Wie geht es gerade weiter im Seminarbetrieb/Vorstand nach der letzten MV??? Eine MV die mich sehr bewegt hat.“

  1. Danke für deinen Beitrag, er hat mir gut getan. Ich fühle mich tatsächlich demotiviert und meine innere Wagschale „neu durchstarten – ganz aufhören“ bekommt im hinteren Teil mehr an Gewicht. Wertgeschätzt fühle ich mich ungefähr so, als würde jemand in der Küche sagen: „Hast ja ganz nett gekocht, aber morgen kocht hoffentlich jemand anderes“ …

  2. ooooh, sorry, dass das Protokoll da ist, wurde mir erst gestern Abend dann noch gesagt. Bei mir war es noch nicht angezeigt, weil ich die Seite länger ohne laden offen hatte.
    Danke für das Protokoll!!!

  3. Liebe Magdalena, ich danke Dir sehr für Deine Worte und Fragen.
    Auch mich hat die MV sehr bewegt. All das, was der Vorstand seit Monaten initiiert, hat meine absolute Wertschätzung, unabhängig davon, welche Lösungen ich selbst sehe.
    Doch hält sich auch mein Eindruck der MV 10 Tage danach noch immer, dass die Frucht der MV für die Menschen des SB zu einem großen Teil Demotivation und Frust ist.
    Ich selbst habe mich aus privaten Gründen vor einem Monat aus der Koordination zurückgezogen, nachdem ich dort seit Entstehung mitgearbeitet habe. Alle anderen sind weiterhin unermüdlich dabei, begaben sich auf die MV mit der Hoffnung, nun vielleicht mal ein positives, bestärkendes und motivierendes „Danke, dass ist prima, mehr als wir erwartet haben, weiter so…“ zu hören. Doch dann…
    Ich finde es unfassbar, dass das erarbeitete grandiose Ergebnis so wenig gewürdigt wird. Wir haben uns monatelang um so vieles bemüht, abgewogen, verworfen, gerechnet, … und haben VERÄNDERUNGEN geschaffen. Ich selbst habe das im Vorfeld nicht erwartet, kaum daran zu glauben gewagt und ich danke allen dafür, dass sie sich so mit ihren Qualitäten und mit unglaublich viel Mühe, Kreativität und Sorge eingebracht haben und das immer noch machen.
    Das auszusprechen, dafür zu danken, und es insofern wertzuschätzen, dass die Arbeit nun auch weiter fortgeführt werden kann, DAS wäre das Gebot der Stunde gewesen. Weitere Vorgaben, eine Ausprägung der Linie, Unterstützung bei den weiteren mittel- und langfristigen Zielen würde nun stärken.

    Stattdessen der Vorwurf, wir hätten nur Plan A verfolgt und Plan B verlassen.
    Also mal echt: was habt ihr erwartet? Nach vorne gehen für Plan A und gleichzeitig mit nem Hinkestein am Bein Plan B in eine andere Richtung?
    WIE soll das denn gehen?????????
    Plan B ist dazu da, angewendet zu werden, wenn Plan A nicht zu funktionieren scheint. Dazu haben wir ihn erdacht und erarbeitet. Zur Anwendung kommend dann, wenn A nicht funktioniert. Aber doch nicht, wenn die Ergebnisse sich so verbessert haben!

    Ich bin mir sicher, wenn ihr noch ein Jahr weiterer Amtszeit als Vorstand vor euch hättet, hätte die letzte MV anders ausgesehen. Ich weiß auch nicht, wie ich es an eurer Stelle anders gemacht hätte. Ich kann euch so gut sehen mit allen Belastungen, euren immensen (!) Bemühungen, Leistung!!!, Danke, danke dafür, an jede(n) Einzelne(N).
    Aber trotzdem sehe ich es als einen Griff ins Klo an, dass ihr die MV so strukturiert habt. Na ja, aus dem Klo kommt auch Kompost, es kann also auch umgewandelt werden. No mud, no Lotus.

    Bzgl. meiner geplanten Verschönerung des Heilehauses sehe ich mich ausgebremst.
    Ich muss nun schauen, was noch Sinn macht.
    Wofür will ich gehen? Was persönlich investieren? Welchen Preis bin ich persönlich weiter bereit zu zahlen?
    Ich denke, mit dieser Frage stehe ich nicht alleine.

  4. Wird hier der MV indirekt die Verantwortung dafür aufgetragen, für die Motivation der Mitarbeiter im Betrieb verantwortlich zu sein?
    Werden hier Schuldzuweisungen vorgenommen (z.B. dass der Vorstand in seinem Bemühen um Entlastung und mit der Durchführung des Stimmungsbildes für die Enttäuschung der Mitarbeiter verantwortlich sei) und wem soll das nützen?
    Wird hier ein Ideal von Vorstandsarbeit in den Raum gestellt, bei dem am Ende des Tages allen unterschiedlichen Bedürfnissen und Interessen Rechnung getragen wird und muss daran nicht jeder Vorstand zwangsläufig scheitern?
    Wollen wir die Latte tatsächlich immer höher legen?

    Mein Blick darauf:
    Die MV war wie sie war.
    Sie hat in dem Stimmungsbild etwas zum Ausdruck gebracht, was der deutlich spürbaren Überforderung des Vorstandes, aber auch von UNS, den Mitgliedern in der MV, mit der Betriebsführung geschuldet war. Das ist ein Akt der Selbstfürsorge und absolut legitim!
    Die Vorgabe unseres Beschlusses von der März-MV war sehr eindeutig. Auch wenn der Seminarbetrieb seit dem gute Fortschritte gemacht hat, so ist diese Eigenständigkeit noch längst nicht gegeben. Nicht in WELCHER Verfasstheit der Betrieb diese Eigenständigkeit erreicht (ob unter dem Dach des Vereins oder in einer eigenständigen Rechtsform), sondern DASS er sie erreicht, spielt dabei die entscheidende Rolle.
    Wie wäre es, das Stimmungsbild der MV als Ansporn zu nehmen, schnellstmöglich dort hinzukommen?

    • Auf die Verfasstheit kommt es nicht an, Joos?

      Vielleicht sollten wir, die wir diese Verfasstheit leider spüren, dann einfach alle unseren Job niederlegen und anderen eine Chance geben.

      Ich überlege schon sehr sehr lange, ob ich vielleicht persönlich einem Fortschritt im Wege stehe.

      Vielleicht braucht es andere Menschen hier, vielleicht braucht es keine mehr, die zwar schon lange dabei sind, viel Erfahungswissen angesammelt haben, vor Ort wohnen und deshalb regelmäßig in der Freizeit, von zuhause helfen, retten, einspringen, aber auch nicht voll belastbar sind.

      Vielleicht findet sich ja eine neue junge belastbare Mannschaft.
      Und am besten eine, deren Verfasstheiten ihr, weil sie keine LebensgärtnerInnen sind, nicht mitkriegen müsst.

      Vielleicht fragt sich aber auch genau der mal, der beruflich Coachings anbietet, ob er da gerade mit gespaltener Zunge spricht, Joos!
      Ich glaube nicht, dass ein Coaching für Betriebe gut funktionieren würde, wenn du den Mitarbeitern sagst, es ist völlig egal, in welcher Verfasstheit ihr das schafft, Hauptsache, ihr schafft es, das Ziel des Arbeitgebers zu erreichen…

      Dafür braucht es eigentlich kein Coaching, das schafft jeder Arbeitgeber auch ganz gut allein!

      Apropos, Joos, machst du einen Unterschied zwischen den Worten „Verfassung“ und „Verfasstheit“?
      Ich vermute schon und ich empfinde, „Verfasstheit“ ist abwertend gemeint. Aber das kommt natürlich von meiner Verfasstheit und nicht von meiner Intuition… Genau wie, dass ich dich als mit gespaltener Zunge sprechend empfinde.

  5. Oh je! Das kann doch nicht sein, dass auf eine Meinung so polemisch reagiert wird!
    Eines wird bei all dem vergessen:
    Es war KEIN Stimmungsbild dazu, dass der SB ausgegliedert wird, sondern es diente dazu, die Tür dafür zu öffnen, einmal darüber NACHZUDENKEN / ZU RECHERCHIEREN; wie ein solcher Schritt aussehen KÖNNTE!
    Womit gesagt ist, dass die Entscheidung erst nach wohlweislicher Überlegung stattfinden wird. Und wie immer im LG: das wird noch dauern!

    Und es war auch keineswegs so, dass damit die Leistungen der letzten Monaten negiert würden, die wahrlich beachtlich sind. Dafür gebührt ALLEN Beteiligten ein großes Dankeschön und Hochachtung und Wertschätzung!!!

    • Liebe Petra, wir können über vieles nachdenken, auch ob wir aus dem Studio eine Eislaufhalle oder ein Wellnessbad machen. Was uns im SB sehr irritier, ist, dass all dies ohne vorherige Absprache mit dem Betrieb geschah, dass der Vorstand den Beschluss von der Logik her auf angebliche Versäumnisse des SB aufbaute und dass es massive Stimmen gab, die hier keine Sondierung, sondern den Beginn eines konkreten Plans sehen.
      Zwei Tage vor der MV haben sich Vorstand und Joos ausführlich von uns informieren lassen, welche Punkte wir für die MV vorbereitet haben, ihre eigenen Pläne aber für sich behalten.
      Sie haben uns im Glauben gelassen, dass wir an einem Strang ziehen, um uns dann in der Versammlung an den Schwachstellen (noch kein ausgeglichenes Betriebsergebnis,ausstehende Entscheidung über Leitungsstrukturen) packen zu können. Bei allem Respekt: Unter einer vertrauensvollen Zusammenarbeit stelle ich mir etwas anderes vor.
      Im übrigen liegt eine mögliche Ausgliederung schon lange als Plan B bei uns in der Schublade. Die neue Qualität ist nun, aus dem Plan B den Plan A machen zu wollen.

      Eine Wertschätzung gab es wohl im Nebensatz, die ging aber vor lauter “ alles nicht genug“ völlig unter.

  6. Dass in dieser Debatte trotz der nachdenklichen und einfühlsamen Eröffnung durch dich, Magdalena, so eine emotionale Mischung aus Bewertungen („Griff ins Klo“, Sprechen „mit gespaltener Zunge“) und Unterstellungen („… um uns dann … an den Schwachstellen … packen zu können“) entsteht, erschreckt mich.

    Vielleicht habe ich in meinem obigen Beitrag mit dem Ausdruck „Verfasstheit des Betriebes“ selbst dazu beigetragen. Ich meine hier natürlich die juristische Verfasstheit (als Zweckbetrieb oder gGmbH etc.) und nicht etwa die Verfasstheit der Mitarbeiter.

    Jedenfalls möchte ich den Diskurs so nicht fortsetzen.
    Wen mein Blick auf die Dinge interessiert, der möge meinen Laubenpieper-Beitrag dazu zur Kenntnis nehmen – mit ein bisschen mehr Wohlwollen bei der einen oder dem anderen täte mir gut!

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