Lorenz‘ Gewalt-Attacke gegen mich

Liebe Menschen in unserer Gemeinschaft,

der gestrige Sonntag war der Weltfrauentag. Gewalt gegen Frauen ist ein weltweites Thema, das auch vor unserer Haustür nicht Halt macht.

Die am vergangenen Donnerstag stattgefundene Gewalt-Attacke von Lorenz Badrow gegen mich beschäftigt mich nach wie vor. Ich brauche euere Unterstützung, um eine Veränderung der ‚Lorenz-Situation‘ zu erwirken.

In einem Telefonat mit der Polizei Stolzenau wurde mir empfohlen, dass möglichst viele Menschen, die eine verletzende und/oder bedrohliche Situation mit Lorenz erlebt haben, den Vorgang klar und präzise schildern und das Dokument bei der Polizei einreichen. Damit es vielleicht leichter wird, dies umzusetzen, hier mein konkreter Vorschlag an das Sozialteam: Ihr gebt ein Frist- Datum bekannt, sammelt die Briefe und übermittelt sie der Polizei Stolzenau. (Danke, liebe Barbara, dass du mich als Team-Mitlied bezüglich einer Unterstützung angeschrieben hast. Ich habe positiv reagiert, Vorstand in Cc gesetzt.)

In einem weiteren Telefonat mit Frau Dubs, vom Ordnungsamt der Gemeinde, habe ich über die inakzeptable ‚Wohnsituation‘ von Lorenz im Wald am Borsteler Weg berichtet. Frau Dubs teilte mir mit, dass Lorenz sich nur bei der Gemeinde melden müsste, sie würden ihm ein Zimmer zur Verfügung stellen. Er muss nicht menschenunwürdig im Wald hausen. Lorenz weiss das. Er hat sich nicht gemeldet. Es ist seine Wahl, so zu hausen. Frau Dubs wird zudem herausfinden, wem die Hütte gehört und dann aktiv werden.

Lorenz ist ein psychisch schwer kranker Mann, der sich am vergangenen Do., den 5.März 2026, zum ersten Mal als Gewalttäter gezeigt hat. Ich habe verdammt grösses Glück gehabt, dass mir nicht mehr passiert ist. Mit dem Wurf meines Fahrrades auf mich hätte er leicht mein Bein brechen können. (Ich konnte mich allerdings nicht selbst aus der Situation befreien, da mein Bein sehr unglücklich im Fahrrad verhakt war.) Auch der Sturz auf den Hinterkopf ist mit einer Platzwunde und einem Hämatom, sowie einer leichten, noch spürbaren Gehirnerschütterung, glimpflich verlaufen. Mein dickes Stirnband und meine Handtasche haben wohl Schlimmeres verhindert.

Es gibt für mich nur einen Weg die ‚Lorenz-Situation‘ zu befrieden: Er begibt sich umgehend und langfristig in psychiatrische Behandlung und in eine soziale Betreuung. Menschen, die Lorenz immer wieder ‚aufnehmen‘ und ihm Unterschlupf gewähren verhindern eine Verhaltensänderung zu seinem eigenen Wohl und zum Woihl seiner Mitmenschen. Lorenz hat sich bei mir in der fürchterlichen Situation mehrfach entschuldigt, dass er ‚das nicht so wollte‘, und ich habe seine Not gespürt. Aber die Dinge sich so geschehen… Das Ausflippen, das Überschreiten von Belästigung in eine Gewalttat steht, und es gibt keine Garantie, dass sich ein psychisch Kranker nicht auch zu weiteren, auch heftigeren Taten gedrängt fühlt.

In diesem Sinne bitte ich alle Menschen, die sich jemals von Lorenz bedrängt, beleidigt und /oder bedroht fühlten; insbesondere Frauen, die Vorgänge mit ungefährem Datum und Unterschrift zu schildern und dem Sozialteam zu übermitteln. Wir sind nicht hilflos, sondern können mit Solidarität und aktivem Handeln Veränderungen bewirken.

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