Ein Beitrag von der Gartengruppe
Wir sind seit einiger Zeit mit der Anpassung unseres Geländes an die Herausforderungen des Klimawandels beschäftigt, versuchen nur heimische, trockenresistente Pflanzen zu kaufen und von den Kübeln wegzukommen, die soviel Wasser und Pflege nötig haben.
Der Besuch der Gaiamantin Susanne Fischer-Rizzi hat uns außerdem dazu angeregt, unseren Dorfplatz “ mit neuen Augen“ zu sehen. Es fehlt eine energetische Mitte, die in allen alten Dörfern Tradition ist: ein Baum, der die Mitte stärkt, eine Bank, die in seinem Schatten zum Verweilen einlädt. Anlässlich des 40. Geburtstags unserer Gemeinschaft möchten wir diese Idee nun umsetzen. Wir haben nach Empfehlung von Susanne F-R und nach Rücksprache mit Rainer Städing (Waldumbauprojekt am Januarsberg) den BAUMHASEL ausgewählt. Es ist ein schlanker, nicht ausladender Baum, der trockenresistent ist, Nüsse und ein dichtes, dunkelgrünes Laub trägt. Es ist ein heimischer, nicht exotischer Baum, der im Norden gut gedeiht (in Kiel z.B gibt es einige Alleen mitten in der Stadt)
Wir haben uns auch um das Bedürfnis, zum Jahreswechsel und zu Ostern ein Feuer zu entzünden Gedanken gemacht. Wir könnten die Feuerstelle im Hain für diesen Zweck weiter mit Steinen sichern. Auch auf dem Dorfplatz könnten weiter kleinere Feuer rund um die Feuerschale entstehen. So können wir unsere Tradition leicht verändert fortsetzen.
Wir bitten euch, unsere Idee wohlwollend in euren Herzen zu bewegen. Bei der nächsten MV möchten wir dies zur Abstimmung bringen
Für das Gartenteam:
Christoph, Dagmar, Elke, Gisela, Ina
Im Prinzip finde ich das eine gute Idee, aber nur auf den ersten Blick. Gerade die großen Feuer auf dem Dorfplatz, um die man sich z. B. an Silvester versammelt, fördern die Kommunikation und Verständigung untereinander. Eine Feuerstelle auf dem Hain kann diese Zusammenkünfte nicht ersetzen. Eine Bank unter dem Baum ist zwar schön, aber nicht zwingend. Wir haben genug Bänke rundherum, auf denen man sitzen kann, auch im Schatten, z. B. unter den Sonnenschirmen, die extra dafür angeschafft wurden.
Ich bin leider nicht dafür, die Dorfmitte mit einem Baum zu bestücken.
Ich freue mich über diese Initiative ungemein. Habe es nie richtig verstehen können, als Mittelpunkt einen Platz zu haben, der statt einladendem, lebendigen beschützenden Grün eine „verbrannte“ Fläche hat.
Auch wenn ich nicht mit abstimmen kann im Moment, geht es mir ganz genauso wie Karima. Ein Baum in der Mitte des Platzes würde sich einfach richtig richtig gut anfühlen.
Als Ergänzung und Info: Regina ist auch noch in der Gartengruppe.
Am Mittwoch, 4. September ist unsere nächste MV – eine gute Gelegenheit sich zum Top
‚Baumhasel in der Dorfmitte‘ mit unterschiedlichen Betrachtungen lebendig auszutauschen – und dann abzustimmen.
Ich möchte mich Chris‘ Meinung anschließen.
Die großen Feuer auf dem Dorfplatz sind von der Energie nicht zu vergleichen mit Feuern in einer Feuerschale. Diese Energie ist einfach unvergleichlich.
Und nicht nur für uns allein.
Ich möchte an die wunderbare Atmosphäre bei den Jon-Young-Seminaren erinnern, als 100 GästInnen plus vielen LebensgärtnerInnen abends am Feuer saßen und Geschichten erzählt wurden, gesungen, musiziert und getanzt wurde.
Am Rande des Platzes vor dem Anlehngewächshaus ist der Kirschbaum, unter dem man herrlich im Schatten sitzen kann.
Was ich mir auch noch sehr schön vorstellen könnte, wäre, da, wo die Infotafeln stehen, das Pflaster hochzunehmen und einen Baum zu pflanzen.
Auch ich möchte mich Chris´ Meinung anschließen.
Momentan empfinde ich die Dorfmitte auch nicht als „verbranntes“ Stück Erde.
Es erschließt sich mir auch noch nicht wirklich, wenn es ein schlanker Hasel sein soll, gibt er nicht sehr viel Schatten und solange er jung ist, nochmals weniger – und das kann viele Jahre dauern.
Dann möchte ich noch anmerken: So ein Baum macht auch Arbeit…. In der ersten Zeit muss er gut bewässert werden und – wer fegt im Herbst das Laub??
Wir schaffen es nichtmal als Gemeinschaft das Laub vor unserer Haustür, bzw Straße zu fegen.
Ich sehe nicht ein, dass dafür die Hausmeister, die eh schon überlastet sind, einzusetzen.
Energetisch gesehen habe ich immer den gesamten Platz als unsere Mitte im Dorf empfunden.
Bis jetzt habe ich mich auch immer gefreut, wenn zu Weihnachten eine Tanne aufgestellt wurde. Und ich erinnere mich an Zeiten, wo Moni mit Unterstützung einen Maibaum aufgestellt hat, um den wir dann fröhlich getanzt haben. Möglicherweise gibt es ja auch mal wieder so eine oder ähnliche Initiativen.
Ich möchte mich auch eher gegen einen Baum in der Mitte aussprechen.
Meine Gedanken dazu(die auch schon zt genannt wurden):
– Ich mag beim Kreistanz mein Gegenüber sehen
– wer kümmert sich darum dass Blätter und Nüsse etc entsorgt werden
– wie sieht der Baum in 10-15 Jahren aus, die Bilder die ich gesehen habe, zeigten schon eine große buschige Krone
– keine großen Feuer mehr für Gemeinschaftsfeste mehr möglich und nein der Hain ist keine Alternative. Gerade für Eltern ist es ein Geschenk einfach mit am Dorfplatz zu sein , während die Kinder beim Sandkasten/Rutsche etc spielen, das ist dann auf dem dunklen Hain nicht ohne weiteres möglich. Das finde ich auch sehr besonders in der Dorfmitte zusammen zu kommen
– ich sehe den Dorfplatz als etwas flexibles. Mit einem festen Baum legen wir uns für Jahre fest.
Die Frage ist, wie kann sie trotzdem gestaltet werden?
Ich möchte eure Idee wertschätzen, die Dorfmitte zu gestalten und zu beleben. Vielleicht können wir das Thema aufgreifen und schauen was braucht es dafür. Ich zb finde den Dorfplatz besonders dann schön und belebt, wenn wir ihn mit Aktionen gestalten (Flohmarkt, gemeinsam Essen, Tanzen etc)
Ich möchte mich auch eher gegen einen Baum in der Mitte aussprechen.
Meine Gedanken dazu(die auch schon zt genannt wurden):
– Ich mag beim Kreistanz mein Gegenüber sehen
– wer kümmert sich darum dass Blätter und Nüsse etc entsorgt werden (ich habe selber jahrelang nussbäume im Garten gehabt und die machen schon Mühe …. Besonders wenn der Wind die Früchte überall hingeht….)
– wie sieht der Baum in 10-15 Jahren aus, die Bilder die ich gesehen habe, zeigten schon eine große buschige Krone
– keine großen Feuer mehr für Gemeinschaftsfeste mehr möglich und nein der Hain ist keine Alternative. Gerade für Eltern ist es ein Geschenk einfach mit am Dorfplatz zu sein , während die Kinder beim Sandkasten/Rutsche etc spielen, das ist dann auf dem dunklen Hain nicht ohne weiteres möglich. Das finde ich auch sehr besonders in der Dorfmitte zusammen zu kommen
– ich sehe den Dorfplatz als etwas flexibles. Mit einem festen Baum legen wir uns für Jahre fest.
Die Frage ist, wie kann sie trotzdem gestaltet werden?
Ich möchte eure Idee wertschätzen, die Dorfmitte zu gestalten und zu beleben. Vielleicht können wir das Thema aufgreifen und schauen was braucht es dafür. Ich zb finde den Dorfplatz besonders dann schön und belebt, wenn wir ihn mit Aktionen gestalten (Flohmarkt, gemeinsam Essen, Tanzen etc)
Die vorangegangenen Argumentationen GEGEN einen Baum in der Dorfplatzmitte kann ich nur wiederholen.
Und ja, es gibt zeitweise ein nicht so schönes Bild dort, gerade wenn ein Feuer beendet und noch nicht wieder aufgeräumt wurde. Doch ist das so häufig?
Viel mehr genieße ich, wie momentan schon wochenlang, diese vielen Wildblumen, die dort jahreszeitlich verschieden von selbst wachsen.
Ich genieße das Sylvesterfeuer und die vielen Menschen dort, das Osterfeuer und immer wieder einen Maibaum (auch wenn er nun einige Jahre nicht dort stand).
Die Geomantin mag ja aus ihrer Perspektive sehen, dass eine „energetische Mitte fehlt; ich aber vertraue nun doch eher meinem Erleben und den Gefühlen von vielen, die das Zusammenkommen auf unserem Dorfplatz, das Spielen unter dem offenen Himmel im Zentrum der Siedlung sehr genießen. Also mich energetisiert das permanent 🙂 .
Na ja, und dann denke ich an die häufigen Male, wo KEIN FEUER (auch keine Schwitzhütten) auf dem HAIN stattfinden konnte, wenn die Trockenheit zu groß war.
Und der Hain ist nicht im Zentrum, es ist etwas ganz anderes, dort hin zu gehen als auf den Platz.
Wir sind leider während der MV in Urlaub, voten aber ganz klar gegen einen Baum!
PS. Und doch danke ich euch für eure Gedanken und Überlegungen, liebe Gartengruppe. Ich weiß eure Bemühungen und auch die vielen kleinen und größeren Veränderungen sehr zu schätzen.
Liebe Gartengruppe,
ich schätze Euer Engagement ganz enorm und auch wie gut Ihr für einen Baum in der Platzmitte recherchiert habt. Ich habe in den letzten Tagen immer wieder in unsere Dorfmitte hineingespürt und kann einen Baum in der Mitte nicht sehen. Ich schätze den
Gesamtblick auf den Platz, mit den Bänken drum herum. Die freie Fläche ermöglicht viele Aktivitäten und spielende Kinder sind gut im Blick. Um den Platz herum wachsen inzwischen größeren Bäumen, die ihn beschützend umgeben. Die Argumente, für eine große Feuerstelle sind mehrmals schon erwähnt und die Möglichkeit diese für immer aufzugeben möchte ich auf keinen Fall. Leider kann ich am Donnerstag nicht dabei sein, darum an dieser Stelle meine Gedanken dazu.
Vielleicht entwickeln sich noch mal andere schöne Ideen.