Hallo zusammen,
diejenigen, die den Brief von Marlene Ritterhoff im Infogarten gelesen haben, bevor er einen Tag später wieder gelöscht wurde, haben sich möglicherweise gefragt, was los ist.
Hiermit möchte ich Stellung beziehen zu den öffentlichen Anschuldigungen von Marlene Ritterhof gegenüber meinem Mann und Vater meiner Kinder.
Über eine Freundin habe ich gehört, dass ein unschönes Gerücht im Umlauf sei über meinen Mann. Noch am selben Tag wollte ich der Sache auf den Grund gehen und ging auf drei Leute zu, deren Namen im Zusammenhang mit dem Gerücht gefallen waren. Erst wollte keiner mit mir sprechen, was mich sehr verärgerte. Dann hörte ich die Geschichte: Mein Mann solle einer Frau aus dem nichts an den Po gefasst haben. Ich war sehr verwundert darüber, da ich ihn so gar nicht kenne. Ganz im Gegenteil: Ich kenne seine Werte gegenüber Frauen sehr gut und darf täglich miterleben, wie er seinen 15 Jährigen Sohn auf das Leben mit Frauen vorbereitet, wie er ihn über Respekt und Liebe aufklärt und ihm deutlich macht, wie er sich gegenüber Frauen und all seinen Mitmenschen zu verhalten hat. Was es bedeutet, seine eigenen Grenzen aufzuzeigen und die Grenzen anderer zu wahren. Besonders Frauen gegenüber, nie etwas gegen ihren Willen zu tun. Auch zum Thema Rassismus haben wir viele Gespräche hier Zuhause. Auch wie man sich als Schwarzer in einer weißen Gesellschaft im Alltag am besten verhalten sollte und wie man als Schwarzer mit Alltagsrassismus umgehen kann, ohne dies persönlich aufzufassen.
Als ich von dem Gerücht hörte, war ich mir direkt sicher, dass es sich um ein Missverständnis oder eine unwahre Aussage handeln müsse. Ich lege meine Hand dafür ins Feuer. Mein Mann würde niemals eine Frau belästigen oder körperliche Grenzen überschreiten.
In den 9 Jahren, die er in Deutschland lebt, hat er sich nichts zu Schulden kommen lassen. Er hat in den 7 Jahren, in denen wir ein Paar sind, noch nie eine einzige abfällige Bemerkung über Frauen gemacht. Er entscheidet sich bewusst Tag für Tag aufs Neue für eine monogame Beziehung mit mir. Ich liebe meinen Mann zutiefst und bin mit ihm zusammen, weil ich ihn sehr respektiere und mich sicher mit ihm fühle.
Ich finde es ein Unding, dass drei Personen des Vorstands einen Brief im Infogarten veröffentlicht haben, worin mein Mann komplett ins schlechte Licht gerückt wurde. Wie kann sowas passieren ohne vorher den Kontakt mit uns aufzusuchen? Ohne zu fragen was vorgefallen ist und was der aktuelle Stand der Dinge ist. Ein Faktencheck wäre angebracht gewesen.
Ein klärendes Gespräch mit der betreffenden Person hat bis dato nicht stattgefunden, da jeder Gesprächsversuch mit mir, Freya, abgelehnt wurde.
Anstelle von einer respektvollen Terminanfrage, wurde mehrfach manipulativ auf meinen Mann eingeredet, dass er direkt und ohne mich zu einem Gespräch einwilligen solle. Zunächst im Auto beim Einparken wo er noch am Steuer saß und ich daneben. Danach, ohne mich, vor unserem Haus und dann nochmal um 20 Uhr abends an unserer Haustür.
Es wurde ihm kein Mitspracherecht in der Teminfindung gewährt und es wurde ihm verboten, mich als Vertrauensperson mit zum Gespräch zu nehmen. Es wurde ihm ein Gesprächstermin aufgedrängt und da er nicht hingegangen ist, wurden wir abends um 20 Uhr an der Tür belästigt. „Komm jetzt direkt einfach schnell mit – ohne Freya“. Die Personen, die Marlene als „neutrale Personen“ ausgewählt hat, hatten sich nur ihre Seite angehört und wollten selbst das Gespräch leiten ohne im Voraus mit meinem Mann und mir gesprochen zu haben.
Uns wurde aus rechtlichen Gründen davon abgeraten, ein Gespräch/Mediation mit Marlene Ritterhoff ohne Anwaltlichen Beistandes unsererseits zuzustimmen.
Bis heute wissen weder mein Mann noch ich, was das Anliegen von Marlene Ritterhoff ist.
Ich bin erschüttert, enttäuscht, traurig und stinkesauer.
Freya
Wow 🤩 liebe Freya …. was für ein mutiges und klares 💎 Statement.
Respekt und Danke 🙏.
Auch wenn‘s an dieser Stelle vielleicht unpassend ist…. möchte ich gerne einer meiner Lieblingswitze ‚zum Besten‘ geben; (als ‚Ausdruck‘ der „Einheit in der Polarität ☯️):
Treffen sich ein weißer und ein schwarzer Mann. Sagt der weiße Mann: „DU … SCHWARZ.“ Antwortet sein Gegenüber: „JA … ICH … WEISS.“
Ja, finde ich durch und durch unpassend, Peter Walter!
Was soll dieser läppische Witz hier beitragen?
Hallo Freya,
es erschüttert mich wirklich, was manchmal im Lebensgarten vorgeht. Ich bin jedoch erleichtert, dass du und deine Familie wieder hier seid. Es ist wichtig, dass wir Klarheit darüber bekommen, wer für das Durcheinander verantwortlich ist.
Als Geste meiner Anerkennung kannst du gerne ein paar Gläser Honig bei mir abholen, als kleine Entschädigung für die Unannehmlichkeiten, die durch die Vorfälle in der Gemeinschaft entstanden sind.
Bis bald, Freya.
Das finde ich aber eine sehr freundliche Geste. Danke dafür!
Danke Micha, das bedeutet mir unendlich viel. 💚