Liebe Gemeinschaft,
wir vom Café- und Kneipenteam möchten euch gerne die derzeitige Situation des Cafés/der Kneipe
darstellen.
Seit einiger Zeit ist vor allen die Kneipe nur noch sehr spärlich besucht. Wenn keine Seminare statt finden, kommen oft nur 2-3 Stammgäste in die Kneipe. Ansonsten ist die Kneipe leer.
Die Erfahrung zeigt, dass es in der Winterzeit häufig einen Einbruch im Cafégeschehen gegeben hat und die Besucherzahlen deutlich zurück gehen. Auch das ist dieses Jahr deutlich sichtbar.
Zur Zeit trägt sich das Café und die Kneipe definitiv nicht von allein. Wir können dieses Angebot zur Zeit mehr denn je leider nur aufrecht erhalten, da wir viel einfach nur als Dienst an der Gemeinschaft machen und Kamli oft privat für anfallende monatliche Kosten aufkommt, die die momentanen Einnahmen weit überschreiten.
Das Café und die Kneipe bieten seit über 20 Jahren einen der wenigen verbliebenen lockeren Sozialräume, die der Gemeinschaft noch zur Verfügung stehen und wir haben diesen all die Jahre mit Freude zur Verfügung gestellt. Vor allen Kamli hat hier mit sehr viel Liebe und sehr zuverlässig dafür gesorgt, dass wir als Gemeinschaft das Angebot der Kneipe und des Cafés jahrelang nutzen konnten. Keinesfalls wenig Arbeit. Auch in der Coronazeit hat Kamli weiterhin privat laufende Kosten für die Kaffeemaschine, Renovierung, etc. bezahlt.
Damit wir dieses Angebot weiter aufrecht erhalten können, brauchen wir vor allen eins und das ist das Annehmen des Angebots.
Ein Angebot schaffen und viel Energie rein geben mit wenig Nutzung bringt uns keine Freude und ist auch nicht tragbar. Zur Zeit sind wir ein recht kleines Team und die Arbeit ist nur auf wenige Schultern verteilt. Dazu kommt, dass unsere Arbeitszeiten hauptsächlich am Wochenende und bis spät in die Nacht liegen, was in der „normalen“ Welt extra bezahlt wird. Leider alles kein Dauerzustand.
Nun kommen hier ein paar Fragen für euch:
Wollt ihr, dass es das Angebot der Kneipe weiterhin gibt?
Wollt ihr, dass es das Angebot des Cafés weiterhin gibt?
Gibt es Gründe, die euch vom Besuch des Cafés/der Kneipe abhalten, die wir verändern können?
Was für Wünsche und Kritik gibt es?
Was ist jeder Einzelne bereit einzubringen?
Kommt gerne ins Café und in die Kneipe und teilt eure Ansichten und Ideen mit uns!
Lasst uns dieses Angebot weiter gemeinsam aufrecht erhalten und die Gemeinschaft damit bereichern.
Für das Kneipen- und Caféteam
Kamli & Kaya
Mir kommt folgender Gedanke, welcher für mich interessant wäre. Wenn es wirklich eine Vereins- oder Clubkneipe wäre, die nicht das Buisness einer einzelnen Person ist, sondern von der Gemeinschaft getragen, kann es laufen. Es gibt einen kleinen, monatlichen Mitgliedsbeitrag, der die Betriebskosten deckt, dafür kosten die Getränke und Snacks den Einkaufspreis für die Clubmitglieder. Der „Mitgliedsbeitrag“ könnte kombinierbar sein z. B. ein Kneipendienst im Monat oder Quartal. Wichtig fände ich, dass nicht eine Person den Gewinn oder Verlust trägt, sondern die Kneipengemeinschaft. Also einen Anreiz schaffen, der die einzelne Person motiviert, sich um das Gemeinschaftsprojekt zu kümmern. Für Gäste gibt es natürlich einen regulären Verzehrpreis, der dazu beigetragen kann, zu den Mitgliedsbeiträge, die Nebenkosten zu Deckeln. Und wenn wegen des großen Erfolgs Gewinn eingefahren wird, wird es zum Wohl der Clubgemeinschaft reinvestiert, Jukebox anschaffen oder anderes Kultiges z. B. . Ich glaube, dann wäre ein großer Anreiz da, diesen Ort in einen sozialkulturellen Ort zu verwandeln und zu pflegen. Dafür wollen wir doch Gemeinschaft und hier könnte ich sie auch sehen.
Was für mich immer skurril war, war die große Konzentration auf die Pflege des Kaffegartens bei den „Arbeitseinsätzen“ obwohl die Kneipe und das Kaffee das „Gewerbe“ von einer Person war bzw. ist. Dann könnte in den Einsätzen auch mal meine Werkstatt aufgeräumt werden😎
Ich denke, in der Kneipe ist ein riesen Gemeinschaftspotenzial, wenn das Gefühl da ist, das das Projekt durch eine Gemeinschaft getragen wird. Wenn es nur eine betreibende Person gibt, wird auch der entsprechende Service erwartet. Die Erwartung steigt halt mit dem Preis. Tatsächlich fühle ich mich motiviert. Grüße, Steff
Die Idee finde ich tatsächlich spannend, fühle mich auch motiviert….
Die Kulturküche könnte durch einfachen Zugang für LebensgärtnerInnen öfter genutzt werden. Vor Corona gab es Freitags sehr oft Partys in der Kukü. Mit einem digitalen Schloss https://www.pearl.de/a-ZX5277-3110.shtml könnten LebensgärtnerInnen spontan den Raum nutzen. Die App hat eine Protokoll Funktion, dadurch ist nachvollziehbar wer zuletzt den Raum benutzt hat, falls dieser nicht gereinigt hinterlassen wurde. Mit einer Kaution könnte ggf. die nachträgliche Reinigung mit attraktiven Stundenlohn übernommen werden.