Konstruktives Gespräch zwischen Christoph und mir…

Am 28. Februar hat es ein sehr konstruktives Gespräch zwischen Christoph und mir gegeben. Es ging uns dabei darum eine gütliche Einigung herbeizuführen, die die Auffassung jeder Seite respektiert. 

Diese Zusammenfassung ist in Kooperation miteinander entstanden.

Wir sind dabei auch alle Punkte des gravierenden Einwandes durchgegangen. Diese sind zusammenfassend:
 
1. Umsetzung der Forderung aus der Klärungsgruppe.
2. Für das Wohl der Gemeinschaft, des Vereins und des Seminarbetriebes stehen und
     persönliche Interessen nachzuordnen (CS, GFK, Mediation).
3. Keinerlei Konkurrenzverhalten (nach außen) innerhalb von Christophs Vorstandstätigkeit.
4. Strikte Einhaltung der auf MV s gemachten Beschlüsse, d.h. Soziokratie ernst nehmen, Transparenz leben.
5. Einhaltung der mit einen Zweckbetrieb verbundenen Bedingungen.
 
Bei der Erörterung kamen wir zu folgenden Ergebnissen: 
 
Zu Pkt 1:      Nachdem das Wohlwollen zwischen den Beteiligten wiederhergestellt ist, sagt Christoph eine Spende zu. Diese Spende wird freiwillig geleistet, soweit wir beide eine Übereinstimmung    gefunden haben. Dann kann sie die fehlenden Nebenkosten ausgleichen.

Zu Pkt 2: Christoph stimmt in seiner Eigenschaft als Vorstandsmitglied zu, dass der Seminarbetrieb frei darin ist, Angebote auf dem Gebiet der GFK und Mediation anzunehmen. Er wünscht sich eine Information über diese Seminare und eine Gelegenheit zur zeitlichen Abstimmung mit eigenen Angeboten. Soweit Choka Sangha Veranstaltungen im Seminarprogramm des Lebensgartens ankündigt, wird überprüft, ob der dafür gezahlte Beitrag den Aufwand des Seminarbetriebs deckt. 

Zu Pkt 3+4: Christoph ist sich seiner Verantwortung als Repräsentant des Vereins bewußt und wird sich für das Einhalten unserer eigenen Regeln einsetzen.

Zu Pkt 5:    Diesen Punkt muss der Vorstand mit der Schule für Verständigung und Mediation (SVM) noch abschließend klären. Dabei geht es um eine allgemein verständliche Regelung, die sowohl den Handlungsspielraum der SVM respektiert als auch der Verantwortung des Vorstands in finanzieller Hinsicht gerecht wird.

Ich kann jetzt meine Einwände in Bedenken wandeln und wünsche mir eine transparente Überprüfung dieser Bedenken auf der September MV (ein Jahr Vorstand). Ferner ist mein Wunsch an den Vorstand auch die Regelung mit der Schule für Mediation dort zu präsentieren.
Das Veto zum Protokoll vom 18.12.18 ist nicht Bestandteil des Einwands und soll vom Vorstand mit Christoph geklärt werden. Dieses Veto kann ich nicht zurücknehmen, weil es aus soziokratischer Sicht nicht korrekt war. Wir haben uns im Vorstand sehr genau an die soziokratische Grundregel gehalten, dass einzelne Teammitglieder ohne Absprache mit dem Team keine Beschlüsse fassen dürfen! Diese Regel und deren Einhaltung ist für unsere eigene Transparenz ein sehr wichtiger Kernpunkt der Soziokratie.
Lieben Gruß
Angela
PS: Aus der Klärungsgruppe kam noch der Wunsch, diese beiden Fragen auf der MV zu klären:

1. ein Gespräch über die künftige Nutzung und Verwaltung der Zendo. Dazu hatte ich (Joachim) ihm ein Gespräch mit Vertretern von Finanzteam und Vorstand vorgeschlagen, um dann der MV einen oder zwei Vorschläge zur Abstimmung vorzulegen.

2. Eine Antwort auf die Frage, ob Christoph immer noch den Seminarbetrieb übernehmen möchte. Und wie ggf damit umgegangen werden soll.

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