Meine Zusammenfassung vom Gemeinschaftsbildenden Wochenende

Wie schon gestern Abend in der MV, fasse ich das Gemeinschaftswochenende (23.24.11.2019) auch hier für euch zusammen.

Das Thema war „Aufbruch und Auflösung im Lebensgarten“
Der Auftrag an die Gemeinschaftsbegleiter lautete, Verbindung zu schaffen zwischen den Menschen die am Platz leben, unabhängig davon ob sie Mitglieder sind oder nicht. Es ging auch darum sich über Strukturen, Emotionen, Werte, Lebensentwürfe, Vielfalt, Konflikte, Gemeinsamkeiten….auszutauschen und zu schauen, was jetzt gerade ist.

Insgesamt haben über 70 Menschen teilgenommen.
Für die wunderbare Einstimmung konnten wir Alia begeistern, die in großer Runde einen Circle Song mit uns „einübte“. Anschließend gab es eine große Runde zur Frage „Warum bist du zum Gem.-Wochenende gekommen und wie geht es dir jetzt gerade?“.

Es gab Begegnungsrunden z. B. mit dem Satz „Ich sehe dich und ich begrüße dich und mit dir möchte ich gerne mal über …reden!“ Begegnung gab es auch beim Tanzen und in Kleingruppen zum Thema Verletzungen und Befürchtungen konnte sich jede(r) offen zeigen. Zur Auflockerung gab es Tanzeinheiten und humorvolle Körperliche Auflockerungsübungen. Angelehnt an eine Afrikanische Art des Gesprächs, hielten wir den „Tribal Talk“, bei dem verschiedene Grüppchen auf dem Boden sitzend sich untereinander austauschen. Das Schöne daran ist, dass die Runde jederzeit verlassen werden kann, um sich einer anderen zuzuordnen. So gibt es mitunter immer wieder eine neue Gruppenkonstellation. Die Fragen zum Tribal Talk am Gem.-Wochenende lauteten:
1: Was brauchen die jüngeren von den älteren Menschen am Platz?
2. Was brauchen die älten von den jüngeren Menschen am Platz?
3. Was brauchen die mittelalten Menschen von den den jüngeren und den älteren?
Es entstanden teilweise hitzige Diskussionen und Spannungen, dennoch gab es viele verbindende und authentische Kontakte.
Am Abend gab es eine öffentliche Probe vom Klimatheater, das Sylke zurzeit mit einigen Menschen aus dem Lebensgarten einübt. Die Aufführung wird nächsten Sommer beim GEN-Europe Treffen in der Nature Community gezeigt. Wer Lust hat teilzunehmen, wendet sich bitte an Sylke.

 

Im Speisesaal hatte Sylke einen Stand mit Leckereien, gesponsert vom GEN-Netzwerk, aufgebaut. Leider habe ich zu spät fotografiert…und Vieles war schon weggeknabbert 🙂

 

 

Weiter ging es mit einer besonderen und bewegenden Wertschätzungsrunde. Jede(r) brachte von draußen einen Stein mit und legte ihn in die Mitte. Dazu sprach er/sie Wertschätzung für sich selbst und für die Gemeinschaft/den Platz aus.

 

 

 

 

Abschließend bekamen wir von den Gemeinschaftsbegleitern Impulse. Einige davon wie folgt:
Damit Neues entstehen kann braucht es
– Öffnen der Gedanken
– Öffnen der Gefühle
– Öffnen des Willens
So kann auch Verbindung entstehen, die als Voraussetzung für Prozesse steht. Mit Verbindung können wir unsere Potenziale erkennen und Wertschätzung füreinander empfinden. Wir können Gemeinsamkeiten finden, unsere Visionen und Werte anschauen und für neu hinzukommende Menschen Orientierung sein.
Wir bekamen den Impuls, ein Struktur-Entwicklungsteam zu bilden, das aus jeweils 2-3 Menschen besteht, die 0-3 Jahre, 5-15 und 20 und mehr Jahre im Lebensgarten leben. Dieses Team kann sich z´. B. bestehende Strukturen anschauen und möglicherweise „modernisieren“. Es kann Ideen dazu sammeln, wie es weitergeht, was wir gemeinsam tun können. Ein Brainstorming dazu gibt es schon, hier ein Teil davon:
Erforschen, was die Mitgliedschaft im Lebensgarten attraktiv macht?
Schaffung von Mini-Jobs als alternatives Modell zum Mitgliedsbeitrag
Patensystem für Nicht-Lebensgärtner
Zusätzliche „Alle“-Versammlungen alle paar Monate oder alle 2 Monate die 1. Std. einer MV für Austausch mit allen öffnen
Informationsaustausch über den Lebensgarten hinaus ermöglichen…

…mehr dazu im Protokoll des Sozialteams vom 26.11.2019

Herzensgrüße von Rashida

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