Die Gemeinsame Stellungnahme von Jürgen, Katharina W. (Vorstand Choka Sangha) und Christoph zur Zendoentwicklung und den Kostenforderungen des Vereins:
Die Gemeinsame Stellungnahme von Jürgen, Katharina W. (Vorstand Choka Sangha) und Christoph zur Zendoentwicklung und den Kostenforderungen des Vereins:
Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar zu erstellen.
Leider hat Madhukar das Protokoll der letzten MV immer noch nicht veröffentlicht.
Damit damit Diejenigen, die nicht bei der MV waren überhaupt wissen worum es geht, hier der vom Finanzteam vorgelesene Text.
Eigentlich war mit Choka Sanga vereinbart worden, dieses Thema erstmal intern zu klären und nicht damit in die Öffentlichkeit zu gehen. Aber Christoph hat dann entgegen unserer Absprache vor der MV einen Text veröffentlicht.
Hier der Text vom Finanzteam, die Kurzfassung von der MV, auf Wunsch veröffentlichen wir auch das Arbeitspapier mit den detaillierten Zahlen:
Information des Finanzteams (FT) zu den Miet-Zahlungen für Zendo und Nebenräume auf der MV am 16.10.2019
Zum Abgleich der Miet- und NK-Zahlungen u.a. für Zendo, Teeraum und Dokusan suchte Angela Scheichel nach den Mietverträgen.
Diese befanden sich nach Auskunft der ehemaligen Buchhalterin H. Niedersetz im Vereinsbüro im entsprechenden Ordner. Allerdings konnten diese dort nicht (mehr?) gefunden werden.
Friedo Siemering fand dann auf einem Vereins-PC zwei pdf-Dateien mit einem Mietvertrag für die Dokusan und einem Nutzungs-Vertrags–Entwurf für die Zendo vom 6.7.1992. Als Vertragspartner waren der damalige Vorstand Hermann Strohmeier und Christoph Hatlapa benannt.
Da es sich dabei ganz offensichtlich um damals tatsächlich vereinbarte Verträge handelt, nahm das FT die dort genannten Mieten als Grundlage und verglich sie mit den tatsächlich geleisteten Zahlungen. Dabei ergab sich allein für den Zeitraum 2013-2018 eine Differenz von über 8000€.
Die nicht bezahlte Miete für die Dokusan für 1992-2012 beträgt demnach über 10.000€.
Aufgrund des dafür erforderlichen enormen Zeitaufwandes wurden die Mietzahlungen für die Zendo für die Jahre vor 2013 nicht überprüft. Allerdings liegt die Vermutung nah, dass auch hier nicht die offenbar einst vereinbarten Mieten bezahlt wurden.
Mit der Durchführung von Sessins durch Choka Sanga wurden erhebliche Einnahmen in Form von Honoraren erzielt, aber die geleisteten Zahlungen an den Verein waren so gering, dass sie nicht einmal reichten, um die entstandenen Nebenkosten zu decken. Selbst wenn man einen gewissen Betrag für die Nutzung der Zendo durch andere LGr berücksichtigt, hat der Verein ohne es zu wissen und zu wollen diese Veranstaltungen Jahrzehnte lang massiv subventioniert.
Dies halten wir für ungerecht und inakzeptabel. Deshalb halten wir einen finanziellen Ausgleich auch für die Jahre vor 2017 für angemessen.
Hinzu kommt, dass CS die Zendo in den Jahren 2015-2018 ohne Rücksprache mit dem Verein für Yoga-Kurse untermietet und dabei Miet-Einnahmen über 4000€ erzielt hat, während der Verein für die Nutzung von Zendo, Teeraum, Dokusan, Bambusraum, Galerie und Studio in diesem Zeitraum lediglich 2500€ erhalten hat.
Diese von CS vereinnahmten Mieten stehen unserer Meinung nach in voller Höhe dem Verein zu.
Die genauen Zahlen, Fakten und unsere Einschätzung dazu haben wir in einem 5-seitigen Arbeitspapier zusammengestellt, an CS übergeben und einen finanziellen Ausgleich in Höhe von 20.000€ vorgeschlagen.
In einem Gespräch mit Christoph Hatlapa und Katharina Weber am 23.9. 2019 haben wir die Sachlage erörtert. Allerdings konnten wir dort keine gemeinsame Lösung finden.
In diesem Gespräch wurde uns eine schriftliche Stellungnahme bis Ende Oktober 2019 zugesagt.
Da wir uns als FT mit der Lösung dieses Themas überfordert sehen, haben wir es an den Vorstand übergeben mit der Bitte, eine Mediation oder Schlichtung dazu in die Wege zu leiten.
Aufgrund des offenkundigen Interessenkonfliktes als Vertreter von CS und gleichzeitig Vorstandsmitglied halten wir es jedoch für problematisch, wenn Christoph Hatlapa bis zur Klärung selbst Mitglied des Vorstandes ist.
Aus diesem Grund haben Angela und Joachim gegen seine Wahl gestimmt.
Ich finde diese Auseinandersetzungen unwürdig und plädiere dafür, dass die Vergangenheit ruhen kann. Das Spirituelle, das durch die Zendo und die daran beteiligten Menschen in den Lebensgarten gebracht und erhalten wurde, wiegt meiner Meinung nach die Versäumnisse finanzieller Art mehr als auf.
Kann es sein, dass euch mal eine Mediation gut täte?
eine Mediation unter Federführung des Vorstand haben wir ja vorgeschlagen
Ich werde wie es auf der MV vereinbart wurde mit dieser Stellungnahme in die Gruppe „erweitertes“ Finanzteam gehen und meinen gravierenden Einwand besprechen. Das Ergebnis wird der Gemeinschaft präsentiert.
Dabei werde ich auch erklären, weshalb ich ein Veto gegen das Gesprächs-Protokoll vom 18.12.18 eingelegt habe.
Vielen lieben Dank, lieber Joachim und Evelyn (liebes Finanzteam), liebe Katharina W., lieber Christoph und Jürgen (für die Zengemeinschaft), für euer Engagement für eine sorgfältige Aufklärung aller Vorwürfe und Vermutungen. Nun haben wir anderen auch den Verstand sehr angestrengt um das alles zu verfolgen. In die Verstandesebene ist sehr viel Energie geflossen.
Was ist mit der emotionalen Ebene? Was machen wir mit all den Gefühlen, die aufgerührt wurden?
Und was machen wir mit den Herzen, die ächzen und weinen? Schwamm drüber und so weitermachen wie bisher? Privatsache?
Ich weine und weine, war nicht Menschlichkeit eine Basis für unser Gemeinschaftsleben? Haben wir bisher nicht immer eine Lösung gefunden, die uns als Gemeinschaft und als Modell für neue Lebensformen ausgezeichnet hat? Wer von uns hat Ideen zur Heilung und mag sie hier aufschreiben? Herzliche Grüße, voller Sehnsucht nach Heilung und Frieden, Katharina Sai