Einladung zur Mitgliederversammlung am 22.08.18

Der Vorstand lädt zur ersten MV nach den Sommerferien herzlich ein,

Mittwoch dem 22.8.18 um 20 Uhr in der Galerie.

Nach Einstimmung und Sharing sind folgende TOPs vorgesehen:

  1. Bericht über die Zusammenkunft des Ältestenrats vom 8.8. auf Einlad. Tils.
  2. Antrag von Madhukar zum sofortigen Ausschluß eines Probemitglieds (s. Anlage unten)
  3. Beschlußantrag von der WiL-Gruppe zur neuen Gästeregelung bei Aufenthalt über einer Woche
  4. Nähere Infos zur Neuwahl der Gremien Sozialkreis, Leitungsteam und  strategisches Team

Anlage zum TOP 2:

.Antrag  auf Abstimmung in der nächsten Mitgliederversammlung über die sofortige Beendigung der Probemitgliedschaft von Herrn Lorenz Badrow.  Wortlaut: Ich Martin M. Dittes, beantrage als langjähriges  Vollmitglied des Vereins Lebensgarten e.V. die Probemitgliedschaft von Herrn Lorenz Badrow -in lebendiger Ausübung der Vereinssatzung- durch Beschluss in dieser Versammlung mit sofortiger Wirkung beenden. Verbunden mit diesem Ausschluss aus dem Verein Lebensgarten e.V. soll Lorenz Badrow ab sofort der Zugang zu sämtlichen vereinseigenen oder vom Verein angemieteten Gebäuden, Gebäudeteilen und Räumen des Vereins, gegen Sanktionsandrohung bei Zuwiderhandeln, verwehrt werden.

 

 

9 Kommentare zu „Einladung zur Mitgliederversammlung am 22.08.18“

    • Die Sache lässt mich nicht ruhig.
      Natürlich kann ich jetzt Madhukar befragen, aber ich bin der Meinung, daß die Begründung hier öffentlich gemacht werden sollte, damit man auch rechtzeitig die andere Seite hören kann. Denn auf der MV ist das für mich und vielleicht für andere zu spät. Außerdem denke ich, daß sich Lorenz auf der MV nicht äußern wird?
      Ich kann nicht über eine einseitige Sache abstimmen, ohne die andere Seite genauso gehört zu haben. Und dies meine ich nicht parteiergreifend, da ich überhaupt nicht weiß, worum es geht.

  1. Warum soll Lorenz ausgeschlossen werden? Dieses wortmächtige Geschützfeuer klingt so, als wäre das ein großer silberner Löffel gewesen, der hier geklaut wurde?!?! Auch ich bitte dringend um mehr Informationen! So reicht’s nicht.

    • Ist das nicht ein Fall für den Sozialkreis? Nach der neuen Struktur müsste das doch so laufen, daß sich darum ein passender Kreis kümmert, der dies dann auf die MV bringt.
      Irgendwie sehe ich da einen Schritt zurück in die alten Strukturen.

  2. Antwort zu den Fragen von Steff (dem Mechaniker), Til und allen, die es (auch) wissen wollen:

    Ich war davon ausgegangen, dass der Vorstand nicht nur meinen Antragswortlaut, sondern auch meine (ihm) dazu gelieferte Begründung im Anhang zur MV-Einladung bekannt macht.
    Mir ist durchaus bewusst, dass man zu meinem Vorgehen verschiedene Sichtweisen und Erwartungshaltungen einnehmen kann und ich somit, egal wie ich mich verhalte, Kritik auf mich ziehe und es ‚falsch‘ mache.
    Meinem Wesen entspricht es und deshalb ist es auch mein Bestreben, möglichst keine Gerüchteküchen zu befeuern. Deshalb habe ich mich entschlossen, den ‚normalen Dienstweg‘ zu gehen und – über unseren Vereinsvorstand – dasjenige Gremium um eine Entscheidung zu bitten, das auch über Lorenz‘ Aufnahmeantrag entschieden hat, nämlich die Mitgliederversammlung.
    Nach gründlichem Abwägen des Für und Wider bin ich nun – nachdem unterschiedliche Versionen zu mir zurückgekommen sind, die ‚Gerüchteküche‘ also ohne mein Zutun ohnehin schon ‚brodelt‘ – bereit, sowohl mein Ereignisprotokoll als auch mein Anschreiben an den Vorstand hier allgemein bekannt zu machen in der Hoffnung, damit vielleicht sogar der Gerüchteküche den Nährboden zu Entziehen und eine Entscheidungsfindung zu erleichtern oder/und zu beschleunigen

    Selbstverständlich werde ich an unserer Mitgliederversammlung am 22.08.2018 teilnehmen und dort meinen Antrag begründen und verteidigen und die auslösende Situation nochmals darstellen. Ich hoffe sehr, dass auch Lorenz den Mut findet, in die MV zu kommen und seine Sichtweise darstellt, auch wenn ich an dieser Stelle nicht verheimlichen will, dass mich mein Antrag und die neuerliche Begegnung mit Lorenz viel Kraft kostet / kosten wird. Ganz zu schweigen über die zusätzliche Belastung, die Dhiraja in einer gesundheitlich für sie ohnehin schwierigen Phase (er)tragen muss.

    Der Vorstand hat sich offensichtlich nach gründlicher Abwägung dazu entschlossen, meinen Antrag direkt in die bevorstehende MV zu bringen. Ich vermag darin keinen ‚Rückfall in alte Strukturen‘ zu erkennen und bin dankbar für ein möglichst unkompliziertes Verfahren. Die Entscheidung (siehe oben) liegt m.E. ohnehin bei der MV,

    Ich hoffe auf Euer Verständnis für mein Verhalten in dieser Sache.

    Steyerberg, 07.08.2018

    Liebe Mitglieder des Vorstands,

    den Vorfall und mein daraus resultierendes Anliegen, mit denen ich mich heute leider an Euch zu wenden genötigt sehe, bitte ich Euch aus den beiliegenden Schriftstücken zu entnehmen.

    Hier will ich lediglich versichern, dass ich gegen Lorenz keinen persönlichen Groll oder gar Hass empfinde und dies auch nicht mein Antrieb in dieser Sache ist.
    Seit dem protokollierten Vorfall am 18.17.2018 fühle ich mich nach 23 Jahren aktiver Mitgliedschaft im Verein Lebensgarten e.V. das erste Mal in meinem persönlichen Wohnbereich dermaßen verunsichert, dass wir unser Haus auch tagsüber bei Abwesenheit und auch wenn ich mich alleine im Haus aufhalte, lieber abschließen.

    Ich habe in der Vergangenheit in anderen Zusammenhängen mehrmals öffentlich darauf hingewiesen, dass die Gemeinschaft Lebensgarten KEINE therapeutische Einrichtung ist und insbesondere in der gegenwärtigen (wieder einmal) schwierigen Situation solche zusätzlichen Belastungen nicht tragen kann. Aufgrund der äußerst hohen emotionalen Ladung, mit der Lorenz in unser Schlafzimmer eingedrungen ist schätze ich sein mögliches Verhalten seinerseits für nicht kontrollierbar ein. Dhiraja ebenso wie ich selbst fühlen uns seit dem Vorfall vom 18.07.2018 auch physisch durch Lorenz B. bedroht und gefährdet.

    Mein Anliegen ist, sowohl mich, als auch meine Familie ebenso wie den inneren Zusammenhalt unserer Gemeinschaft vor solchen und ähnlichen zerstörerischen Tendenzen so gut ich kann zu bewahren.
    In der Zwischenzeit ist mir glaubhaft zu Ohren gekommen, dass Lorenz B. auch in anderen Zusammenhängen innerhalb der Gemeinschaft seit seinem Zuzug auffällig geworden ist.

    Ich bitte zeitnahe um einen persönlichen Anhörungstermin, bevor Ihr einen Beschluss in dieser Angelegenheit fasst.

    Mit lieben Grüßen und großem Respekt und Anerkennung für Eure viele Arbeit für und in unserem Gemeinschaftsprojekt Lebensgarten.

    Love

    Madhukar

    Martin Dittes, Ginsterweg 11, 31595 Steyerberg

    Erinnerungsprotokoll zu den Ereignissen am Mittwoch, 18.07.2018

    Nach dem im Vorgarten eingenommenen Mittagessens begab ich mich gemeinsam mit meiner Frau, wie für uns üblich während der Arbeitswoche, gegen 14:15 Uhr zur Mittagsruhe in mein Schlafzimmer in der 1. Etage unseres Reihenmittelhauses Ginsterweg 11, 31595 Steyerberg.
    Gegen 14:45 Uhr wurden wir von ungewohnten Geräuschen an der Zimmertüre wach. Meine Frau reagiert zuerst und fragt, ob da jemand an der Türe sei. Daraufhin betritt der uns seit längerem persönlich bekannte Herr Lorenz Badrow, zurzeit wohnhaft in dem Haus Borsteler Weg 12 in Steyerberg ohne Begrüßung mein Schlafzimmer in Straßenschuhen und erklärt, er habe eine wichtige Nachricht an mich zu überbringen.
    Auf meine verwunderte Nachfrage hin, worum es denn gehe, erklärt mir Herr Badrow mit drohend erhobener Stimme, ich hätte mich ab sofort von unserer Nachbarin aus dem Haus Ginsterweg 9, Frau Kaya Deisberg, fernzuhalten und sie in Zukunft auf garkeinen Fall zu begegnen oder irgendwie zu belästigen!
    Auf meine Nachfrage (ich lag immer noch im Bett, er stand sehr aufrecht und groß am Fußende mir gegenüber), was das zu bedeuten habe, entgegnet er mir recht erregt, ich wüsste sehr wohl, wovon er rede, denn schließlich mache es in der ganzen Siedlung (Lebensgarten) die Runde, dass ich Kaya Deisberg vergewaltig hätte oder zumindest den Versuch unternommen hätte, dies zu tun.
    Auf meine (nun auch sehr erregte) mehrmalige Nachfrage, was oder wer ihn zu dieser völlig abwegigen Behauptung veranlasst habe, entgegnete Herr Lorenz Badrow, dass ich sehr genau wüsste wovon er rede und daß es völlig unerheblich sei und mich nichts anginge woher er seine „Informationen“ bezöge.
    Ich verlangte von Herrn Badrow eine detaillierte Erklärung, die er wiederholt lautstark verweigerte und mir bei Zuwiderhandlung gegen seine Anordnung, die ich als gefährliche Drohung empfand, mit einer Anzeige bei der Polizei drohte.
    Daraufhin verwies ich Herrn Badrow aus meinem Haus, das er, nach mehrmaliger Wiederholung meinerseits, zögerlich und sehr aufgebracht verließ. Meine Ehefrau Angela Kühnel war während der gesamten Auseinandersetzung, die in einer zunehmend lautstarken und aggressiven Form geführt worden war, zugegen.
    Sofort nach dem Ankleiden begab ich mich zu unserer Nachbarin Frau Kaya Deisberg und bat nach dem Anklopfen ihren Sohn Yarik, der weinend und sichtlich verstört im Flur auf der untersten Treppenstufe saß, seine Mutter zu sprechen. Daraufhin schüttelte er nur den Kopf und meinte leise, das ginge gerade nicht. Bevor ich die Wohnungstüre wieder schließen konnte, tauchte Kaya Deisberg in der Wohnzimmertüre auf und bat mich um wenige Minuten Geduld, sie würde so bald wie möglich zu uns ins Haus kommen, was sie auch etwa acht bis zehn Minuten später tat.
    Auf meine Frage, was gegen mich vorläge und wie es zu so einer ungeheuerlichen Anschuldigung kommen könne, erklärte Frau Deisberg, dass sie dafür auch keine Erklärung habe und alle Vorwürfe, die Herr Badrow gegen mich erhoben hat, völlig aus der Luft gegriffen seien und ganz gewiss nicht auf Äußerungen ihrerseits fußen könnten.
    Ich äußerte Frau Deisberg gegenüber meine Absicht, gegen Herrn Badrow einen Platzverweis für die gesamte Siedlung Lebensgarten erwirken zu wollen und mir weitere Maßnahmen gegen Herrn Badrow vorbehalte.
    Wir gingen in dem Einvernehmen auseinander, dass es beiderseits für Herrn Badrows Verhalten keine Grundlage und keine vernünftige Erklärung gäbe und dadurch unser gutes und langjähriges nachbarschaftliches Verhältnis keinen Schaden nehmen solle. Auch während dieses Gesprächs mit Frau Kaya Deisberg war meine Ehefrau Angela Kühnel die ganze Zeit über zugegen.

    Inzwischen war es ca. 15:15 geworden.

    Niedergeschrieben am späten Abend des selben Tages.

  3. Gibt es irgendwelche Gespräche oder Kontakte mit Lorenz nach diesem heftigen Zwischenfall?
    Ich habe ihn zumindest nch dem Zwischenfall hier kurz gesehen, gegrüßt, ihn aber als extrem abwesend empfunden. Wo ist er momentan?
    Unabhängig von der Nachvollziehbarkeit Deines Anliegen, Madhukar, (!) denke, ich, er braucht dringend Hilfe, die wir nicht unbedingt selbst leisten, wohl aber mit initiieren sollten. Mich erschüttert das Ganze sehr, denn ich habe Lorenz immer als sehr weich und freundlich empfunden. Was muss da bei ihm abgehen…

    • Ich habe von Aileen die Info, dass er in der neuen WG von Lars (ehemals Köntopps Wohnhaus) wohnt.
      Außerdem habe ich von Aileen erfahren, das der obig beschriebene Vorfall durchaus nicht der einzige ist. Es gab seltsame „Auftritte“ gegenüber Maurice, der bei Simon wohnt und auch in milderer Form gegenüber Aileen selbst.
      Er wirkte auf mehrere Menschen psychotisch, hat von sich selbst behauptet, der „Herrscher des Lebensgartens“ zu sein und ähnliches.

      Maurice, der Psychoheilpraktiker ist, hat Aileen gegenüber geäußert, wenn er eine Praxis hätte und Lorenz da so aufgetreten wäre, hätte er die Pflicht gehabt, ihn möglichst nicht wieder gehen zu lassen, bevor nicht jemand vom sozialpsychiatrischen Dienst dazukäme. Was die Bestimmungen in dieser Hinsicht angeht, habe ich keine Fachkenntnis, möchte es nur als „Illustration“ der Situation verstanden wissen.

      Ich finde die Lage sehr bedrückend.

  4. Das haben wir gestern gut gemacht. Ich drücke der Gruppe, die mit Lorenz in Kontakt geht ein glückliches Händchen und viel Erfolg!
    Auf dass Lorenz umgehend die nötige Hilfe bekommen möge und wir uns alle wieder sicher und wohl fühlen können hier im Lebensgarten.

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