Protokoll Seminarbetrieb Intensivtage Nacharbeit 27-03-2019

Teilnehmer: Arinya, Christoph, Katharina, Christian Caitanya, Rike, Dagmar, Jürgen, Moderation: Tim

Ergänzung zu Modell A 3: (das priorisierte Modell)

Grundsätzliches zu allen „Schrumpfbetriebslösungen“: Der Verein müsste die Verantwortung für das Hauptgebäude übernehmen, eine organisatorische Basis dafür ist aber nicht vorhanden.
Daher der Vorschlag: Der Verein erlässt dem Seminarbetrieb die Raumkosten; als Gegenleistung sorgt der Seminarbetrieb für die Räume.
• Darstellung: Was kostet es denVerein, das Hauptgebäude selbst zu betreiben.
• Für den Verein, für die Gemeinschaft, ist es ein materieller Vorteil, wenn die Räume genutzt, erhalten, gepflegt und verwaltet werden. Der Vorschlag ist, dafür die Raummieten zu erlassen.


Die alternative Lösung (falls Modell A 3 nicht funktionieren sollte):

Vorschlag Lösung B mit Varianten:

Vorschlag B / 1 Heilehaus plus Specials

• Bestehende Verträge werden erfüllt, dann geht der Fokus des Seminarbetriebs ins Heilehaus, mit ausnahmsweise größere Veranstaltungen im Hauptgebäude.
• Das Personal wird entsprechend verringert.
• Im Heilehaus auch Selbstversorgung (dafür die Küche modernisieren)
• Nur Seminare annehmen, die voraussehbar Gewinn bringen.
• Räume des Hauptgebäudes in die Hand des Vereins geben. Von dort gegebenfalls anmieten (auch große Küche).
• Kleines ‚Kernteam‘ mit zusätzl. freien Mitarbeitern

Bedenken u. Einwände:
• Wir groß sind die Fixkosten des Gem.Gebäudes (reicht der momentane Mitgliedsbeitrag dafür aus?)
• Was kostet die Verkleinerung für die Gemeinschaft?
• Welche anderen Nutzungsmöglichkeiten gibt es?
• Wer könnte die Raumverwaltung für Lebensgartenveranstaltungen übernehmen?

Vorschlag B / 2 Das Zentrum GfK übernimmt den Seminarbetrieb

• Priorität für eigene Seminare
• Sonst wie Vorschlag B / 1 (d.h. die offene Punkte von B / 1 sind die Gleichen)
• Zentrum GfK übernimmt den Sem. Betr. und die Schule für Mediation
• Das Zentrum ist dann eigener Rechtsträger (außerhalb des Lebensgarten e.V.)
• Personalübernahme gerne; aber unklar nur nach Bedarf

Bedenken u. Einwände:
• Vielfalt an Seminaren wird eingeschränkt.
• Frage: Team-
• Offene Verantwortung Haupthaus unklar – wie bei B / 1
• Die faktische Büro- und Orgaarbeit, die jetzt der Sem.Betrieb für den Verein macht, ist offen.

Vorschlag B / 3 Wie bisher, nur kleiner
„Bonbons rauspicken“ (nur Veranstaltungen, die sich wirklich voraussehbar lohnen)

• Vier-Säulen Konzept (Küche, Büro, Gebäude, Leitung)
• 40 Wochenenden pro Jahr (mit Möglichkeit für Betr.Urlaub)
• Gruppen von 20 – 40 TN. Gruppen nur ab 20 Personen/Tag. (Ausnahme: kl. Gruppen von Lebensgärtnern als Sem.Leiter)
• 3 – 5 laufende Wochenveranstaltungen
• Teilzeitkräfte u. ehrenamtl. Engagement.
• Alle Arbeitskräfte flexibel, auch ‚Workaway‘-Leute (außer den „4 Säulen“)
• Neuverhandlung Raumkosten – Nutzungsabhängig
• Nur verursachte Kosten werden übernommen

Bedenken u. Einwände:
• Der Verwaltungs- und Arbeitsaufwand erscheint so groß, dass es mit 4 Personen (Säulen) nicht schaffbar ist.
• Der Verein müsste dann die Verantwortung (bei teilweiser Entlastung) für Gebäudekosten tragen
• Hohe Anforderungen an die „4 Säulen“ was Arbeitsbelastung angeht
• Ehrenamtl. und flexible Arbeitsleistung erscheint höchst fragwürdig
• Tragfähigkeit des Personalkonzepts erscheint fraglich


 

Weitere Schritte:

Christian und Kai-Uwe erstellen eine Grobkalkulation, soweit möglich, der vorgeschlagenen Modelle, die auf der MV am 24. April vorgestellt werden soll.

 

 

Schreibe einen Kommentar