Anwesend: Dagmar, Friedo, Angela, Sylke, Heike, Manuel, Dhiraja
Protokoll: Dhiraja
Wir beginnen mit der Einstimmung und dem Sharing.
Gerold und Caitanya kommen zu uns in den Vorstand, um mit ihnen die Sachlage des spontanen Ausscheidens aus dem Personalteam zu besprechen.
Das Hauptthema waren Arbeitsverträge, die es teilweise gar nicht gibt, Arbeitsplatzbeschreibungen, unklare Arbeitsstrukturen und Arbeitsbedingungen.
Hier gab es so aufreibende Auseinandersetzungen, die jetzt dringend der Klärung bedürfen, in Form von Klarheit und Transparenz für alle Beteiligten.
Da Susanne Betroffene ist, sowohl als Arbeitnehmerin, als auch als Personalteammitglied, ist es nicht möglich in diesem Team gute Entscheidungen zu treffen, die den Lebensgarten als Gemeinschaft Klarheit und ein Miteinander bringt.
Der Vorstand sclägt eine soziokratische Neuwahl des Personalteams vor. Aus diesem Grunde wird er es in der MV vom 7.2.18 auf die Tagesordnung setzen, um eine Entscheidung darüber herbei zu führen.
Vorstandssitzungsdauer: 2,5 Stunden.
Ich finde es gut, dass wir uns auf der MV auf unsere Strukturen besonnen haben. Wenn diese Strukturen sich als nicht tragfähig erweisen sollten, müssen wir sie verbessern. Ich bin gespannt auf Montag, Koordination aller Bereiche um 15:30! 🙂
Die große Frage, die vor allem auf der folgenden MV deutlich wurde:
Welche Strukturen gibt es, die die bestehende Zusammensetzung der Teams bzw. die Besetzung bestimmter Positionen in Frage stellen können?
Wer ist überhaupt zuständig? Der Vorstand, das Koordinationsteam, die MitarbeiterInnen, die MV?
Hier zeigt sich ein deutlicher Klärungsbedarf.
Die Güte und Tragfähigkeit unserer neu geschaffenen Strukturen erweist sich in Momenten wie diesem: Gibt es im Betrieb Mechanismen der Konfliktbewältigung? Wie werden Entscheidungen in solchen Patt-Situationen herbeigeführt?
Letztlich geht es aus meiner Sicht dabei um Verantwortung und Führung.
Eines ist jedenfalls für mich klar: Sollten unsere neuen Strukturen ein Defizit an Entscheidungs- und Führungsklarheit aufweisen, so wird weder der Vorstand noch die MV dies kompensieren können. Dazu sind die Vorgänge im Betrieb viel zu komplex, als dass ein ehrenamtlicher Vereinsvorstand oder gar die MV als betrieblicher „Ersatzentscheider“ oder Schiedsrichter fungieren könnte.
Wir können daher das Gemeinschaftswochenende im März gut nutzen, um die neu geschaffenen Strukturen auf ihre Handlungsfähigkeit hin zu prüfen und ggf. neue Entwicklungsprozesse anstoßen.